Iris Berben

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Iris Berben: Darum geht sie nicht in die Politik

Wer politisch sehr interessiert und engagiert ist, den drängt es über kurz oder lang oft selbst in ein Amt. Doch das kann Iris Berben (72) so gar nicht nachvollziehen. Für die Schauspielerin ('Rosa Roth') kommt ein offizielles Mandat nicht infrage, denn dort braucht man vor allem eines.

"In guten wie in schlechten Zeiten"

"In der Politik ist so viel Kompromiss, was ja auch richtig ist. Ich bin aber von meiner Natur her kompromisslos. Ich würde nach der ersten Debatte gleich rausfliegen, weil ich meine Klappe nicht halten kann", gestand der Star im Interview mit der Zeitschrift 'Bunte'. Kompromisslos ist die Darstellerin auch bei ihrer Partei, sie hat bei mehreren Gelegenheiten öffentlich die SPD unterstützt. So präsentierte sie 2013 zum Beispiel beim offiziellen Festakt zum 150-jährigen Bestehen der Partei die Geschichte der Sozialdemokratie. Diese Zugehörigkeit wird sich auch nicht ändern, glaubt die Schauspielerin: "In guten wie in schlechten Zeiten" werde sie hinter der Partei stehen.

Iris Berben und die Ehe

Dann Iris Berbens überraschendes Geständnis: "Das sage ich, nachdem ich es in einer Ehe nicht sagen kann." Ihren Lebensgefährten Heiko Kiesow will sie also nicht heiraten, denn "Heirat war in meinem ganzen Leben kein Thema für mich. Ich habe eine tolle Familie, sehr klein, sehr fein." Einen Trauschein braucht sie da nicht. ""Für mich ist das Thema Ehe auch zu konservativ besetzt. Da gibt es so viele bürgerliche Klischees, die ich nicht ausblenden kann." Ein Vorbild für die junge Generation will sie übrigens nicht sein, wie sie letztes Jahr im Gespräch mit der 'Augsburger Allgemeinen Zeitung' betonte. "Ich bin kein gutes Beispiel für junge Leute. Denn ich habe gar nichts ausgelassen", so Iris Berben.

Bild: Lavinia Fontana/Geisler-Fotopres/picture-alliance/Cover Images