Johnny Marr - BRIT Awards - Feb 18 2020 - Getty

Johnny Marr – BRIT Awards – Feb 18 2020 – Getty

Johnny Marr: Keine Trauer um die Queen

Johnny Marr offenbart, dass er dem Tod von Queen Elizabeth keine große Beachtung schenkte.
Der ehemalige The Smiths-Gitarrist kommt zwar aus Nordengland, war aber nicht sonderlich betrübt, als er vom Tod der britischen Monarchin erfuhr. Die Queen war am 8. September im Alter von 96 Jahren verstorben, was das ganze Land in kollektive Trauer stürzte. Der Musiker dagegen enthüllt im Interview mit dem ‚MOJO‘-Magazin: „Ich war außer Landes, also habe ich mich nicht wirklich viel damit beschäftigt. Um ehrlich zu sein, habe ich den Tod der Queen nur als den Tod einer 96-jährigen Frau betrachtet.“

Der 59-Jährige habe kein großes Interesse daran, sich mit der Monarchie zu befassen. „Ich habe mich nie wirklich auf Debatten über die Monarchie eingelassen, weil sie für mich als kleiner Junge ziemlich bedeutungslos waren. Ich habe im Nordwesten nichts von ihnen gesehen. Der Grund dafür könnte sein, dass ich aus einer irischen Familie komme“, erklärt er.

Mit der Staatstrauer habe Marr nicht viel anfangen können. „Ich würde sicher niemandem etwas Böses wünschen, und ich verstehe absolut, dass historisch und kulturell noch viel mehr dahintersteckt, aber ich fühle mich damit nicht verbunden“, stellt er klar. „Mich persönlich hat der Tod von David Bowie mehr bestürzt. Ich vermisse ihn sehr.“

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