Mads Mikkelsen freut sich über Zusammenarbeit mit Scorsese

Mads Mikkelsen – Cannes Film Fest- Cannes Film Fest – Beach Party – Indiana Jones 2023 – Getty
Mads Mikkelsen empfindet es als besondere Ehre, mit einer „lebenden Legende“ wie Martin Scorsese am Filmprojekt ‚What Happens at Night‘ zu arbeiten. Der 60-jährige Schauspieler teilt sich das Set des kommenden gotischen Psychothrillers mit Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence und freut sich über die Möglichkeit, mit seinem persönlichen „Helden“ zusammenzuarbeiten. Im Gespräch mit ‚Collider‘ verriet er, dass es eine außergewöhnliche Erfahrung sei, mit Scorsese zu drehen, dessen Filme ihn schon seit seiner Kindheit begeistern und seine Vorstellung vom Filmemachen entscheidend geprägt haben. Für Mikkelsen ist Scorsese schlichtweg der Größte. „Man sagt zwar, triff nie deine Helden, aber hier ist das Gegenteil der Fall. Er ist so humorvoll, energiegeladen und einfach präsent. Es ist ein Segen, dass er mich für dieses Projekt angefragt hat“, ergänzt er.
Vom Fanboy zum Profi
Bei den Dreharbeiten zu ‚What Happens at Night‘, der 2027 in die Kinos kommen soll, musste Mikkelsen jedoch seinen „Fanboy-Hut“ ablegen. Er erklärt: „Ich kann mein Ding machen. Ich bin ziemlich gut darin, das Umfeld auszublenden, weil man es muss. Auf einem großen Filmset kann man leicht dazu neigen, vor seinen Helden den Fanboy-Hut aufzusetzen. Aber das funktioniert einfach nicht.“ Mikkelsen betont, dass Scorsese ihm diesen Übergang leicht gemacht hat. „Es mag wie ein Klischee klingen, aber er ist so bodenständig, lustig und angenehm im Umgang. Das erleichtert die Zusammenarbeit enorm“, fügt Mikkelsen hinzu.
Neben diesem internationalen Projekt steht Mikkelsen für den Film ‚The Last Viking‘ bereits zum sechsten Mal mit Regisseur Anders Thomas Jensen vor der Kamera. An dessen einzigartigem Stil findet er besondere Bewunderung. „Was ich an seiner Art, Filme zu machen, so liebe, ist, dass sie einzigartig ist. Es mag Einflüsse von den Coen-Brüdern oder eine Prise Tarantino geben, aber letztendlich schafft er sein eigenes Universum,“ erklärt Mikkelsen. „Anders erzählt Geschichten über die großen Themen des Lebens – über Leben und Tod, Gut und Böse. Doch bevor er sich in Prätention verliert, präsentiert er seine Ideen inmitten eines sprudelnden Chaos voller verrückter Charaktere. Darunter liegt eine poetische Geschichte, und ich denke, das ist eine ganz besondere Art, Filme zu machen. Wir können uns glücklich schätzen, dass er Dänemark so bereichert,“ schließt er ab.





