Mit der Rolle der Nina Ahrens bei 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' (GZSZ) hat Maria Wedig (38) eine Rolle gefunden, in der sie aufgeht. Wie ihre Nina ist die gebürtige Potsdamerin Mutter und im Leben angekommen.

Platz im Leben

Seit fünf Jahren ist die Darstellerin wieder bei der Erfolgs-Soap, hatte schon 2002 mal eine Rolle gespielt, doch mit der kompetenten Mama und Geschäftsfrau weiß sie besonders umzugehen. Das habe auch mit ihrer eigenen Biografie zu tun. "Ich habe meinen Platz im Leben gefunden und bin angekommen", offenbarte die Mutter einer Teenager-Tochter der 'Gala'. "Ich kann mittlerweile meine Schwächen und Makel akzeptieren, sie gehören zu mir." Gerade die Familienszenen bei 'GZSZ' seien eine große Freude, denn sie selbst sei ja auch "mit Leib und Seele Mutter". Und ihr Erziehungsstil sei ganz auf Vertrauen ausgerichtet: "Uns ist es wichtig, dass sich unser Kind auf uns verlassen kann." Das tut Leni, die 2009 geboren wurde, auf alle Fälle. Sie erzähle ihren Eltern alles, was sie bedrückt.

Maria Wedig wurde mal auf unscheinbar geschminkt

Maria Wedig möchte ihre Tochter auf dem Weg zum Erwachsenwerden einfühlsam begleiten und "diese Phase so angenehm wie möglich machen." Als Leni 2009 geboren wurde, bedeutete dies für ihre Mutter erstmal zwei Jahre Pause vom Schauspielerinnenberuf, denn sie wollte sich ganz auf ihre kleine Tochter konzentrieren. Damals spielte sie die Juli bei 'Alles was zählt'. In einem Podcast zur Serie erinnerten sich die Make-up-Künstlerinnen unlängst an eine junge Frau, die sie unscheinbar schminken mussten. "Wir hatten eine unglaublich hübsche Schauspielerin bei uns. Und die sollte eine richtige graue Maus spielen. Und die graue Maus war die attraktive Maria Wedig." Na, bei Nina Ahrens dürfen die 'GZSZ'-Make-up-Künstler*innen die Schönheit von Maria Wedig betonen – das ist doch bestimmt netter als auf "graue-Maus-Schminken".

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