Als A$AP Rocky (33) am Mittwoch (17. August) in Los Angeles zu einer Gerichtsanhörung erschien, sprach der Rapper ('Praise The Lord') selbst kein Wort. Vielmehr ließ der Star durch seine Anwältin Sara L. Caplan ausrichten, dass er auf nicht schuldig plädiere.

A$AP Rocky lässt seine Anwältin sprechen

Wir erinnern uns: Im April war A$AP Rocky am Flughafen von L.A. vorläufig festgenommen worden. Ihm wurde vorgeworfen, am 6. November in Hollywood auf einen Bekannten geschossen zu haben. Der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Rakim Meyers heißt, kam zwar anschließend wieder auf freien Fuß, doch am Montag erhob die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage wegen eines Angriffs mit einer halbautomatischen Waffe. Rocky, der der Vater des Kindes seiner Freundin Rihanna (34) ist, erschien zur Anhörung in einem blauen Anzug und bestätigte lediglich, dass er zum nächsten Gerichtstermin am 2. November erscheinen werde.

Trauriger Höhepunkt eines Streits

Auf sein Arbeitspensum wird sich A$AP Rockys ungewisse Strafsituation indes nicht auswirken. Wie der 'Rolling Stone' berichtet, darf der Rapper weiterhin Konzerte geben und zu diesem Zweck auch reisen. Er muss jedoch zuvor Termine mit dem Gericht abklären. Es wurde eine Kaution von 550.000 Dollar (gut 541.000 Euro) hinterlegt.

Der Zwischenfall im November soll der traurige Höhepunkt einer heftigen Auseinandersetzung gewesen sein. Zwei Mal soll Rocky die Waffe auf sein Gegenüber gerichtet haben, beim zweiten Mal feuerte er wohl zwei Schüsse ab. Das vermeintliche Opfer, welches zunächst anonym geblieben war und sich vor wenigen Tagen als Terell Ephron zu erkennen gegeben hatte, wurde zum Glück nur leicht verletzt. Terell ist ein ehemaliges Mitglied A$AP Rocky Mob Hip-Hop-Kollektiv und hat seitdem auch eine Zivilklage angedroht.

Bild: Michael Simon/startraksphoto.com