Prince war eines der Opfer des Horror-Jahres 2016, als geliebte Stars gefühlt im Minutentakt von uns gingen. Der legendäre Musiker ('Purple Rain') wurde nur 57 Jahre alt. Als er am 21. April starb, hatte er noch kein Testament gemacht.

Kein Testament

Entsprechend ging anschließend das Hauen und Stechen los, denn schließlich hinterließ der Megastar ein Vermögen von 156 Millionen Dollar. Das Gericht entschied, dass die sechs Halbgeschwister des Sängers als Erben eingesetzt wurden. Drei von ihnen verkauften daraufhin ihren Anteil an die Firma Primany Wave, die rund die Hälfte von Princes Vermögen verwaltet. Seit Jahren tobte daraufhin ein Rechtsstreit zwischen Primary Wave und den anderen drei Erben, denn man konnte sich nicht darauf einigen, wie der Besitz aufgeteilt werden sollte.

Streit um Princes Erbe

Dieser Rechtsstreit um Princes Vermögen ist jetzt beigelegt. Am Freitag (29. Juli) entschied ein Gericht in Minnesota, dass die 156 Millionen mittels einer neuen Vereinbarung zu gleichen Teilen auf zwei Firmen verteilt werden sollen. Prince Legacy LLC bekommt den Teil der verbleibenden Erben und ihrer Berater*innen zugesprochen, Prince Oat Holdings LLC ist für Primary Waves Anteil zuständig. Am Montag unterzeichneten alle Parteien. Primary Wave ließ vermelden, man sei mit dem Ausgang "sehr zufrieden". "Prinz war ein legendärer Superstar" hieß es, und jetzt sei sein Erbe in den Händen "professionellen, begabten Managements". Man freue sich auf ein "produktives Arbeitsverhältnis". Damit ist ein sechs Jahre dauernder Streit um Princes Nachlass zu Ende gegangen.

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