Shakira (45) hat Ärger mit der Justiz. Ein spanisches Gericht wirft dem Popstar aus Kolumbien vor, zwischen 2012 und 2014 in Spanien keine Steuern gezahlt zu haben. In einem 'ELLE'-Titelinterview erzählte die Sängerin ('Hips Don’t Lie'), wie sie sich gegen die Vorwürfe zur Wehr setzt und warum sie sich dem Gerichtsverfahren aussetzt, statt in aller Stille einen Vergleich zu schließen – dies geschehe "aus Prinzip".

Shakira kämpft um ihr Recht und ihren Ruf

"Weil ich für das kämpfen muss, woran ich glaube; weil dies falsche Behauptungen sind", antwortete Shakira auf die Frage, warum sie sich den öffentlichkeitswirksamen Prozess antut. Sie betont: "Ich habe alles bezahlt, was sie sagten, dass ich es schuldig bin, und das war, bevor ich angeklagt wurde. Darum schulde ich ihnen heute genau gar nichts." Sie verriet, dass sie sich von einer der größten Steuerberatungsfirmen der Welt unterstützen ließ, PricewaterhouseCooper. "Darum war ich überzeugt, dass ich alles richtig machte und vom ersten Tag an alles transparent war."

Die Südamerikanerin ist überzeugt, dass die Steuerbehörden sie ins Visier nahmen, als sie 2011 begann, den spanischen Fußballspieler Gerard Piqué zu daten. Bis 2014 ihr erster Sohn Milan geboren wurde, tourte Shakira weltweit und ließ sich dann in Barcelona nieder. In den fraglichen Jahren habe sie die überwiegende Zeit außerhalb Spaniens verbracht und sei deshalb nicht steuerpflichtig gewesen, erklärt sie.

Die Trennung tut noch weh

Erstmals sprach sie jetzt auch über die Trennung von Piqué, mit dem sie einen weiteren Sohn hat und 12 Jahre zusammen war. Dadurch wurde 2022 zu "einer der schwersten, dunkelsten Zeiten meines Lebens. Es war hart, nicht nur für mich, aber auch für meine Kinder. Unglaublich schwer". Viele der Gerüchte über ihre Trennung seien nicht wahr, betonte Shakira. Auf die Frage, ob das Beziehungsaus für sie überraschend kam, antwortete sie, dies sei "zu privat, um darüber zu sprechen", weil derzeit noch "alles so schmerzhaft und frisch ist". Schwere Zeiten, denn während Shakira ihre Trennung noch verdaut, bereitet sie sich weiter auf den Prozess vor, für den noch kein Starttermin feststeht.

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