Sigourney Weaver wünscht sich Director's Cut von Galaxy Quest

Foto (c) Bang Showbiz // Sigourney Weaver attends the UK Premiere of Avatar: Fire And Ash – Getty
Sigourney Weaver ist der Meinung, dass eine „seltsamere und wunderbarere“ Version des Films ‚Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall‘ das Licht der Welt erblicken sollte. In der kultigen Sci-Fi-Satire von 1999 verkörperte die heute 76-Jährige die Schauspielerin Gwen, deren Karriere etwas ins Stocken geraten ist. Die Handlung dreht sich um eine Crew von TV-Serien-Darstellern, die unversehens in eine echte Auseinandersetzung mit Außerirdischen hineingezogen werden, die ihre Fernsehabenteuer für bare Münze nehmen.
In einem Interview mit ‚Vanity Fair‘ sprach Weaver über ihre Erfahrungen am Set und das kreative Potenzial, das ungenutzt blieb. Sie beschrieb die Zusammenarbeit mit Stars wie Tim Allen, Tony Shalhoub und dem unvergessenen Alan Rickman als ein „großes Glück“. Doch bedauerte sie, dass Regisseur Dean Parisot von DreamWorks gezwungen wurde, den Streifen familienfreundlicher zu gestalten. Weaver hätte sich eine tiefergehende Darstellung gewünscht, etwa um ihre Rolle als junge Schönheit, die trotz ihrer Attraktivität nicht ernst genommen wird, mehr Facetten zu verleihen. Diese komplexeren Szenen mussten jedoch der familiengerechten Ausrichtung weichen.
Die Schauspielerin äußerte den Wunsch nach einem Director’s Cut, der die verschollenen Szenen zurückbringt. Sie erklärte: „In letzter Minute entschied DreamWorks, den Film zu entschärfen, um einen Konkurrenzfilm zu ‚Stuart Little‘ zu haben.“ Außerdem erzählte sie, dass eine Fortsetzung ursprünglich angedacht war, der Co-Autor Bob Gordon aber das Drehbuch nicht übergab, da er unzufrieden mit den Studioentscheidungen war. Nach dem Tod Rickmans 2016 verloren die Beteiligten schließlich die Motivation weiterzumachen. Weaver blickt dennoch positiv auf die Erfahrung zurück und bezeichnet den Film als „Liebesbrief an Schauspieler“.
Foto: © BANG Media International – Sigourney Weaver attends the UK Premiere of Avatar: Fire And Ash – Getty





