Uma Thurman liebt komplexe Rollen in ‚Pretty Lethal‘

Uma Thurman – AVALON – NY – Oct – 2025 – Room to Grow Annual Gala
Uma Thurman sieht ihre Rollen nicht als klar gut oder böse an. Die mittlerweile 55-jährige Schauspielerin hat Freude daran, Charaktere in ihrer menschlichen Komplexität zu ergründen. Im Interview mit ‚People‘ erzählte sie, dass sie vor allem den Antrieb einer Figur verstehen will. Die meisten seien weder Engel noch Schurken, erklärte sie.
‚Pretty Lethal‘ – Eine neue Rolle für Uma
In dem Action-Thriller ‚Pretty Lethal‘ schlüpft Thurman in die Rolle von Devora Kasimer, einer ehemaligen Balletttänzerin, die ein düsteres Motel führt. Hier suchen fünf junge Tänzerinnen – Bones (gespielt von Maddie Ziegler), Princess (Lana Condor), Grace (Avantika Vandanapu), Chloe (Millicent Simmonds) und Zoe (Iris Apatow) – Unterschlupf. Vicky Jewson, die Regie führte, rühmte Thurmans Performance: „Uma ist eine wahre Ikone und bringt eine beispiellose Tiefe in die Rolle der Bösewichtin.“ Sie betonte außerdem Thurmans Humor und Empathie.
Obwohl Gewalt nicht zu ihren Favoriten gehört, kann Thurman sie als Kunstform durchaus schätzen. Sie findet Gefallen an der kreativen Darstellung, die für sie wie ein außergewöhnlicher Tanz wirkt. Besonders fasziniert war sie von der Mischung aus weiblichen und zugleich brutalen Elementen ihrer Rolle als Devora, wie sie verriet: „Ich fragte mich, wie sie das vermarkten wollen: Mädchenhaft und zugleich wild.“ Maddie Ziegler, die ebenfalls eine Hauptrolle spielt, sprach begeistert über das intensive Training vor den Dreharbeiten: „Das Ballett-Bootcamp in Budapest hat uns zusammengeschweißt. Es war wie eine Familie, und der Kontakt besteht bis heute.“





