„Vienna Game“: Disney+ zeigt opulentes Machtspiel um Wiener Kongress

Schicksalhafte Begegnung zwischen Champagner, Liebeleien und Machtspielen in „Vienna Game“: Wilhelmine von Sagan (Marlene Tanczik) und Baron Amor Laski (Daniel Donskoy). Foto: Disney+
Wien, 1814: Die europäischen Großmächte treffen sich zum Wiener Kongress, um nach den Napoleonischen Kriegen eine neue Ordnung für Europa auszuhandeln. Doch hinter den prachtvollen Bällen und diplomatischen Empfängen geht es um weit mehr als Politik. Intrigen, Spionage, Affären und Machtkämpfe bestimmen das Geschehen in der neuen Disney+-Serie "Vienna Game". Die sechsteilige Period-Dramedy startet am 18. November 2026 exklusiv auf Disney+.
Im Zentrum steht Wilhelmine von Sagan, gespielt von Marlene Tanczik (31). Die brillante und selbstbewusste Adlige will die Friedensverhandlungen beeinflussen und insbesondere Fürst Metternich für ihre Interessen gewinnen. Gleichzeitig beginnt eine gefährliche Affäre mit Baron Amor Łaski, einem charismatischen Bonapartisten, Spion und politischen Gegenspieler. Aus politischem Kalkül entwickelt sich ein Spiel aus Anziehung, Rivalität und Verführung.
Starbesetzter Cast
Für die Serie konnte Disney+ einen bemerkenswerten Cast gewinnen. Neben Tanczik sind unter anderem Daniel Donskoy (35), Alexander Scheer (51), Vladimir Burlakov (38), Fritz Karl (58), Erwin Steinhauer (74) und der britische Schauspieler Ben Miles (58) zu sehen. Zudem ist der ehemalige langjährige Kieler "Tatort"-Star Axel Milberg (69) mit von der Partie.
Auch weitere bekannte Namen sind dabei: Rufus Beck (69), Heike Makatsch (54), Heikko Deutschmann (64), Trystan Pütter (45), Catrin Striebeck (59) und Jakob Diehl (49) gehören ebenfalls zum Ensemble. Aus Frankreich kommt Louis-Do de Lencquesaing (64), während Roxane Duran (32) und weitere internationale Darstellerinnen und Darsteller das historische Machtzentrum Europas zum Leben erwecken.
Wien als glitzerndes Schachbrett
Die Serie will dabei nicht nur historische Ereignisse nacherzählen. "Vienna Game" verbindet das historische Setting mit bissigem Humor und einer modernen Perspektive auf die damalige Elite. Während Österreich, England, Russland, Preußen und Frankreich um Einfluss ringen, spielen sich im Hintergrund persönliche Dramen ab.
Eine besondere Rolle kommt dabei den Frauen zu. Die offiziellen Verhandlungen werden vor allem von Männern geführt, doch einflussreiche Frauen versuchen, die politischen Entscheidungen hinter den Kulissen mitzugestalten.
Krimi-Spezialist führt Regie
Produziert wird die Serie von der Wiener Satel Film. Drehbuchautor ist Stefan Brunner, der bereits an "Freud" und dem Zürcher "Tatort" gearbeitet hat. Für die Kamera ist Felix Cramer verantwortlich.
Regie führt der finnische Krimi-Spezialist Hannu Salonen (54), der auch andere aufsehenerregende Formate wie "Die Hebamme" (2014, 2016), "Oktoberfest 1900" (2020), "Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon" (2021) oder "Ich bin Dagobert" (2024) inszenierte.
(ncz/spot)





