Sport und vegane Ernährung – ist das möglich? Für viele Menschen, die regelmäßig Sport treiben, kommt der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung aufgrund der Angst vor Proteinmängel nicht infrage. Doch entgegen der landläufigen Meinung ist fleischloses Essen für Höchstleistungen im Sport nicht hinderlich.

Novak Djokovic, Lewis Hamilton und Scott Jurek – drei Spitzenathleten aus den höchsten Rängen der Sportwelt – machen es vor. 

Novak Djokovic

Novak Djokovic gehört zu den erfolgreichsten Sportlern der Welt. Im Laufe seiner Karriere gewann die aktuelle Nummer 1 der Tennisweltrangliste insgesamt 86 Titel und zählt damit zu den besten Spielern der Tennisgeschichte. Gleichzeitig ist er ein Verfechter der pflanzenbasierten Ernährung. Neben Interviews erklärt er im Dokumentarfilm „The Game Changers“, der auf der Streaming-Plattform Netflix verfügbar ist, wie sich der Wechsel zum Veganismus positiv auf seine Leistungen und sein Leben ausgewirkt hat und beweist damit, dass fleischfreie Ernährung kein Hindernis für sportliche Spitzenleistungen ist.

Laut dem Blogartikel von Betway Online Wetten verkürzt die Ernährung auf Pflanzenbasis nicht nur die Erholungszeit nach anstrengenden Turnieren und Trainingseinheiten, sondern hilft auch dem Körper dabei, Entzündungen zu reduzieren. Djokovics Weg zum Veganismus startete mit einer Nahrungsunverträglichkeit, die ihn dazu zwang, seine Ernährung umzustellen. Doch mittlerweile geht es dem Tennisstar um mehr als nur um seine Gesundheit. Djokovic weiß, dass übermäßige Fleischproduktion sowohl das Tierwohl als auch die Umwelt gefährdet und er will mit seiner Ernährungsumstellung zur Verminderung des Fleischkonsums beitragen. 

Betway zeigt den Fleischkonsum in Deutschland. Foto: Betway.com

Betway zeigt den Fleischkonsum in Deutschland. Foto: Betway.com

Lewis Hamilton

Ein weiterer Top-Sportler, der sich dem Veganismus verschrieben hat, ist der erfolgreiche Formel-1-Pilot Lewis Hamilton. Der 36-Jährige isst seit 2017 pflanzenbasiert. Davor waren tierische Proteine – wie bei Spitzensportlern so üblich – ein fester Bestandteil seines Speiseplans. Doch Gedanken um seine Leistungsfähigkeit im zunehmenden Alter, Schlafprobleme sowie sein Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt ließen an seiner Ernährungsweise zweifeln und brachten ihn dazu, seine Essgewohnheiten langsam in Richtung Veganismus zu verändern – nach Aussagen Hamiltons war das eine lebensverändernde Entscheidung.

Der Star der Formel-1-Pisten fühlt sich heute gesünder, produktiver und leistungsfähiger als je zuvor, was er wie Djokovic in der Dokumentation „The Game Changers“ den Zuschauern vor Augen führt. Menschen, die auch den Veganismus-Weg einschlagen wollen, empfiehlt er, den Umstieg langsam anzugehen. Hamilton selbst integrierte Schritt für Schritt mehr vegane Lebensmittel in seinem Alltag, um eine langsame Eingewöhnung sowohl körperlich als auch mental zu gewährleisten. 

Scott Jurek

Auch der Ultramarathonläufer Scott Jurek beweist, dass sich Veganismus und Spitzenleistungen nicht ausschließen. Der Ausnahmeathlet gewann von 1999 bis 2006 den Western States 100, einer der härtesten Ultramarathonstrecken weltweit, insgesamt siebenmal in Folge und ernährte sich dabei komplett pflanzenbasiert. Aus Überzeugung, dass übermäßiger Fleischkonsum verantwortlich für die chronischen Krankheiten in seiner Familie ist, wurde er 1997 Vegetarier und gab zwei Jahre später den Konsum von tierischen Produkten vollkommen auf.

In seinem Buch „Eat & Run“, das 2012 veröffentlicht wurde, hat Jurek seine Lebensgeschichte als Spitzensportler und Veganer sowie den Wandel seiner Einstellung zum Essen niedergeschrieben. Jureks Werk ist vollgepackt mit spannenden Anekdoten, wissenschaftlichen Fakten über Ernährung und veganen Rezepten, die allen, die ihre Ernährungsweise überdenken wollen, als Inspiration dienen können. 

Novak Djokovic, Lewis Hamilton und Scott Jurek sind drei inspirierende Persönlichkeiten aus den Top-Rängen der Sportwelt, die beweisen, dass Sport und Veganismus zusammen möglich sind. Als Spitzensportler übernehmen sie nicht nur die Verantwortung für ihre Ernährungsweise und Gesundheit, sondern denken auch an die Umwelt und das Tierwohl. Für Menschen, die ihren Konsum von tierischen Produkten einschränken oder beenden wollen, ist ihre Einstellung zum Essen ein großartiger Anreiz, endlich einen Schritt in Richtung pflanzenbasierte Ernährung einzuschlagen. 

Foto ganz oben: Adobe / sonyakamoz