13 Nominierungen, 7 Awards: ‘Oppenheimer’ räumt bei den Oscars 2024 ab

Oppenheimer

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Gastgeber Jimmy Kimmel (56) führte zum fünften Mal durch die 96. Oscar-Verleihungszeremonie – doch obwohl der TV-Talker sonst eher für sanfte Neckereien der anwesenden Stars bekannt ist, verbiss er sich ziemlich in Robert Downey Jr. (58), so dass manch andere die Luft anhielten. Danach führte er jedoch stilsicher durch die zeitlich gestraffte Show, bei der insgesamt 23 Preise verliehen wurden. Und begeisterte später sogar mit einem lustigen Seitenhieb auf Donald Trump.

Abräumer Oppenheimer

Die bisherigen Erfolge in der Awards-Season ließen es schon ahnen: Das Biopic 'Oppenheimer‘ über den Vater der Atombombe und Cillian Murphy (47), der die Titelrolle spielte, machten in diesem Jahr das Rennen. Bester Film, beste Regie (Christopher Nolan), beste männliche Haupt- (Murphy) und Nebenrolle (Robert Downey Jr.), beste Kamera, bester Schnitt und bester Soundtrack – ‘Oppenheimer’ bekam viel Applaus und dank Downey Jr., der eine launige Dankesrede hielt und sich unter anderem bei seiner "fürchterlichen Kindheit“ bedankte, sogar ein paar Lacher.

Für besonders viel Heiterkeit sorgte allerdings Ryan Gosling, der zwar trotz Nominierung für die beste Nebenrolle in ‘Barbie’ leer ausging, aber mit seinem Live-Auftritt alle begeisterte: Er stellte den ebenfalls nominierten Song ‘I’m Just Ken’ vor und wurde dabei von keinem geringeren als Guns’n’Roses-Gitarrist Slash begleitet.

Sandra Hüller ging leer aus

Die deutsche Oscar-Hoffnung Sandra Hüller (45), die für einen Award für die beste weibliche Hauptrolle in ‘Anatomie eines Falls’ nominiert war, ging zwar leider leer aus, freute sich aber sichtlich, dass der Film einen Drehbuch-Oscar bekam und ‘The Zone of Interest’, indem sie ebenfalls eine Hauptrolle spielt, als bester internationaler Film ausgezeichnet wurde. Als beste Hauptdarstellerin wurde Emma Stone (35) geehrt, die für ‘Poor Things’ nach ‘La La Land’ zum zweiten Mal einen Oscar bekam. Die grandiose Da’Vine Joy Randolph (39) wurde für ihre Rolle in ‘The Holdovers’ als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet und rührte mit ihrer emotionalen Dankesrede. Ebenfalls bewegend war Billie Eilish, die den ‘Barbie’-Song ‘What Was I Made For?’ vortrug und von ihrem Bruder am Klavier begleitet wurde – dafür durfte sie sich später einen Oscar abholen.

Hier die wichtigsten Oscars im Überblick:

Bester Film: ‘Oppenheimer’

Bester internationaler Film: ‘The Zone of Interest’ (Großbritannien)

Beste Regie: Christopher Nolan für ‘Oppenheimer’

Beste Hauptdarstellerin: Emma Stone in 'Poor Things'

Bester Hauptdarsteller: Cillian Murphy in ‘Oppenheimer’

Beste Nebendarstellerin: Da'Vine Joy Randolph in ‘The Holdovers’

Bester Nebendarsteller: Robert Downey Jr. in 'Oppenheimer'

Beste Kamera: Hoyte van Hoytema mit 'Oppenheimer'

Bester Schnitt: Jennifer Lame mit 'Oppenheimer'

Bestes Originaldrehbuch: 'Anatomie eines Falls' von Justine Triet

Bestes adaptiertes Drehbuch: 'American Fiction' von Cord Jefferson

Beste Musik: Ludwig Göransson für 'Oppenheimer'

Bester Song: Billie Eilish und Finneas O’Connell für 'What Was I Made For' in 'Barbie'

Bester Animationsfilm: 'Der Junge und der Reiher'

Bestes Kostümdesign: ‘Poor Things’

Bester Ton: ‘The Zone of Interest’

Bild: Faye's Vision/Cover Images

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