Jameela Jamil findet das Überarbeiten ihrer Bilder mit Photoshop "beleidigend".
Die 32-jährige Schauspielerin möchte der Anwendung des digitalen Bearbeitungsprogrammes endlich ein Ende setzen. Die Britin, die sowohl pakistanischer als auch indischer Abstammung ist, findet, dass sie durch Bildbearbeitung "weniger authentisch" erscheint. Darüber hinaus vermittelt die nachträgliche Überarbeitung von Bildern der exotischen Schönheit, dass sie ohne kleine Verbesserungen an ihrem Aussehen nicht "hübsch genug" sei.

In einem Gespräch mit ‚BBC Radio 5 Live‘ erklärte Jamil: "Wenn Magazine meine Bilder mit Photoshop bearbeiten, dann neigen sie dazu, meine Nase etwas kleiner zu retuschieren, und sie erscheint dann leider weniger authentisch. Diese Veränderungen werden mir nicht mitgeteilt, fallen mir jedoch natürlich auf, wenn ich mir das Endergebnis anschauen. Das finde ich dann schon ziemlich beleidigend. Ich sehe es definitiv nicht als Kompliment, wenn die Magazine solch eine makellose Version von mir erschaffen. In den Bildern habe ich eine viel kleinere Nase und auch meine Hautfarbe wird auf den Bildern etwas heller gemacht. Des Weiteren werden meine Poren und meine Dehnungsstreifen wegretuschiert. Das sind Dinge, mit denen ich persönlich gar keine Probleme habe. Wenn sie dann jedoch wegretuschiert werden, naja, dann denke ich mir schon ‚Wow, ich muss ihnen wirklich nicht gut genug ausgesehen haben‘. Die Anwendung von Photoshop ist einfach schlichtweg beleidigend."