Mike Leigh braucht seine künstlerische Freiheit

Wusstest Du schon...

„Fifty Shades Darker“: Bilder versüßen Wartezeit

Mike Leigh hasst es, wenn ihm vorgeschrieben wird, was er tun soll.
Der Regisseur gibt ganz offen zu, dass er einem Projekt den Rücken kehrt, wenn das Verhältnis zu seinen Kollegen belastet ist. "Ich bin offen gegenüber Leuten, die einverstanden mit dem sind, was ich tue. Ich bin nicht offen gegenüber Leuten, die mir vorzuschreiben versuchen, was ich tun soll. Ich habe schon öfter ein Projekt verlassen, bei dem es hieß ‚Nun, wir werden den Film finanzieren, solange ein amerikanischer Star darin ist.‘ Und weg bin ich", enthüllt der Brite.

Dem 75-Jährigen ist es immens wichtig, die Freiheit zu haben, seine Filme so zu gestalten, wie er es sich ausgemalt hat. "Es ist so, als ob einem Schriftsteller gesagt wird, wie sein Roman sein soll. Oder als ob einem Künstler gesagt wird ‚Es muss ein Leuchtturm darin sein‘. Und das ist die höfliche Version", schildert der ‚Vera Drake‘-Star im Interview mit der Zeitung ‚The Observer‘.

Zu seinen größten filmischen Inspirationen zählt übrigens das Drama ‚Der Weg nach oben‘ von Jack Clayton aus dem Jahr 1959, das in einer nordenglischen Kleinstadt spielt. Leigh berichtet, dass er viele Parallelen zur Realität feststellen konnte: "Die aufregende Sache war, dass ich es im örtlichen Kino in Nord-Salford gesehen habe und wenn man vom Kino rausgegangen ist, war es die gleiche Welt wie im Film."

Teile diesen Artikel
 

Das wird Dich auch interessieren

Jessie J: Zu Gast bei Channing Tatums Show

Ed Speleers: Keine ‚Downton Abbey‘-Reunion

Mandy Moore: Das sagt sie zu den Beauty-Doc-Gerüchten