Rebellen stürmen ‚Star Wars‘-Premiere

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Die Premiere von ‚Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers‘ wurde von Rebellen aus der realen Welt als Bühne genutzt.
Das Finale der neuen Sternensaga-Trilogie feierte am Mittwoch (18. Dezember) Premiere am Londoner Leicester Square. Mitglieder der Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion nutzten das Event, um Aufmerksamkeit für den Klimawandel zu generieren. Dazu verkleideten sich die Aktivisten als ‚Star Wars‘-Charaktere wie C-3PO, Han Solo und weitere Rebellen und drangen auf den roten Teppich vor, wo sie sich auf den Boden legten und Schilder hochhielten, die Filmindustrie-Bosse dazu aufforderten, "die Wahrheit über den Klimawandel zu erzählen".

Ein ‚BANG Showbiz‘-Augenzeuge berichtet, wie ein Aktivist die Menge dazu aufforderte, "eine neue Welt zu kreieren. Hollywood, du hast eine einzigartige Chance, die Welt zu verändern. Helft uns jetzt, etwas zu bewirken." Den roten Teppich mussten die Aktivisten zwar verlassen, anschließend protestieren sie jedoch weiter friedlich am Rande, um ihren Punkt zu verdeutlichen.

Insgesamt nahmen acht Mitglieder von Extinction Rebellion an der Aktion teil, außerdem war die Organisation Film Strike for Climate beteiligt. Der Gründer der Gruppe, Alfie Warren-Knight, erklärte in einem Statement die Hintergründe des Protests. "Die Film-Industrie muss ihren Einfluss und die Macht der Geschichtenerzählung dazu nutzen, um Menschen auf der ganzen Welt zu helfen, die Dringlichkeit der Situation zu begreifen und eine weit verbreitete Diskussion über die klimatische und ökologische Not zu entfachen, bevor es zu spät ist", sagte er.

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