Carlos Santana findet Halluzinogene immer noch super.
Der 74-jährige Gitarrist benutzt psychedelische Drogen als „eine Art Meditation“, wie er jetzt im Interview mit der Zeitung ‚Daily Telegraph‘ verriet. Er finde es hilfreich, sich selbst aus einer anderen Perspektive zu betrachten, wobei die bewusstseinsverändernden Substanzen dabei die Tore zur übersinnlichen Wahrnehmung öffnen. Auf die Frage, ob er sich noch immer gerne mit Halluzinogenen verwöhne, sagt Santana: „Ich würde es nicht verwöhnen nennen. Ich nenne es mich selbst von einer anderen Seite sehen. Verwöhnen ist, wenn man zu viel Karottenkuchen gegessen hat. Das mache ich nicht. Ich tauche ab an einen Ort, an dem ich etwas anderes und neues mit Emotionen, Gefühlen und Leidenschaft entdecke. Wie eine Meditation.“

Seine Musikinstrumente legt der Star jedoch beiseite, wenn er high ist. Santana erzählt weiter: „Das ist nicht leicht. Ich würde es nicht empfehlen.“ Während seines Auftritts beim legendären Woodstock-Festival 1969 hatte der Musiker ziemliche Angst, wie er jetzt verrät, da er kurz zuvor Mescalin zu sich genommen hatte. Er sagt: „Ich war in Woodstock geistig ganz woanders.“

©Bilder:BANG Media International – Carlos Santana – BST Hyde Park 2018 – Avalon