Willi Herren über ‘Promis unter Palmen’: Homophobie ist noch immer weit verbreitet

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Willi Herren (45) hat 'Promis unter Palmen' und Sat.1 in Schutz genommen. Der Darsteller ist Teil einer Gruppe von Prominenten, die in dem Format derzeit auf den Bildschirmen zu sehen sind. Insgesamt zwölf Stars wurden von einer Kamera im Alltag in einer thailändischen Villa begleitet.

Kritik am homophoben Prinzen

Die neue Staffel ist gerade erst angelaufen, und schon ist es zu einem Skandal gekommen. Denn Marcus Prinz von Anhalt äußerte sich in der vergangenen Folge homophob: Am ersten Abend saßen die Prominenten gemeinsam um einen Tisch und genossen Alkohol. Der Prinz genoss mehr als die anderen und antwortete auf eine Frage, die niemand gestellt hatte: Zu sehen, wie zwei Männer sich küssen, empfinde er als "ekelhaft". Von den elf anderen Prominenten stellten sich nur zwei gegen Marcus Prinz von Anhalt: Willi Herren und Kate Merlan.

Willi Herren sucht immer das Gespräch

Willi verteidigte gegenüber 't-online' den Sender Sat.1, der Marcus nicht aus der Sendung geworfen hat, auch wenn dies von mehreren Zuschauern nach seiner Aussage gefordert wurde. Willi erklärte: "Im wahren Leben greift auch keiner ein. Realityformate heißen deshalb so, weil man einen realen Querschnitt der Gesellschaft sieht. Homophobie gehört leider auch zur Gesellschaft dazu."

Willi Herren wies darauf hin, dass auch keine Schlacht gewonnen werden könne, wenn man den Gegenüber vor den Kopf stoße: "Da muss man seine Meinung sagen, sachlich. Man muss immer wieder das Gespräch suchen." Auch lobte Willi Herren, dass Sat.1 sich deutlich gegen Marcus Prinz von Anhalt positioniert habe.

Bild: picture alliance/dpa/Revierfoto | Revierfoto

via Cover Media

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