John Legend: Kunst gegen Rassismus

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John Legend findet, Schwarze müssen weiterhin Kunst produzieren.
Dem ‘All of Me’-Hitmacher ist bewusst, dass gerade die aktuelle Zeit nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten mit viel Wut, Trauer und sogar gewaltvollen Protesten gefüllt ist.

Dennoch ist er der Meinung, dass Dunkelhäutige sich nicht nur auf diese negativen Gefühle berufen und beschränken lassen sollten, sondern auch weiterhin mit froher Kunst für Aufmerksamkeit und Akzeptanz sorgen müssen. "Wir sehen Proteste in den Straßen und die andauernde Pandemie und den Verlust von Leben und die Unsicherheit und Sorge, die gerade herrschen. Ich denke, in dieser herausfordernden Zeit fragen wir uns, ob es okay ist, zu tanzen oder romantisch zu sein, oder ob wir einfach in einer konstanten Mentalität der Trauer sein sollten", erklärte der Sänger nun gegenüber ‘Daily Star Online’. Und er hat auch eine Antwort auf diese Frage: "Das Bild von uns Schwarzen besteht gerade aus Knien im Nacken und Protesten voller Wut. Wir fühlen das alles, aber es ist auch wichtig für uns, der Welt weiterhin zu zeigen, was es bedeutet, schwarz zu sein. Und durch Kunst können wir das." Auch ‘Bigger Love’, Legends neues Album, soll diesem Prinzip folgen: "Dieses Album ist eine Zelebration der schwarzen Musik und all meiner Inspirationen – Liebe und Romantik."

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