John Legend: Musikbusiness trägt Mitschuld an R.Kelly-Vorwürfen

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John Legend hat sich zu den R.Kelly-Vorwürfen geäußert.
Vor knapp zwei Wochen wurde der 52-Jährige Musiker in zehn Fällen des sexuellen Missbrauchs angeklagt. Nachdem er 20 Jahre lang davongekommen war, ging er selbst zur Polizei und stellte sich. Jetzt äußerte sich ein anderer Mega-Star zu den Vorwürfen und gibt unter anderem dem Musikbusiness die Schuld. So erklärte Sänger John Legend in der NBC-Show ‚Today‘ nun: "Wir haben zu lange weggeschaut. Ich bin so froh, dass die Dokumentation ‚Surviving R. Kelly‘ gedreht wurde. Ich bin froh, dass die Stimmen der Opfer gehört werden."

Über zwei Jahrzehnte lang häuften sich schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Chartstürmer. Die Fälle stammen aus den Jahren 1998 bis 2010 und drehen sich um vier teils minderjährige Opfer, wie Chicagos Staatsanwältin Kim Foxx offenbarte. Drei der Opfer waren zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Missbrauchs jünger als 17 Jahre. Nachdem bereits vor wenigen Wochen ein neues, 45 Minuten langes Video aufgetaucht ist, das den ‚I Believe I Can Fly‘-Interpreten beim Sex mit einem minderjährigen Mädchen zeigen soll, ist nun eine zweite Aufnahme aufgetaucht. Laut Richter John Fitzgerald Lyke, Jr. war die Anhörung des Sängers, die vor wenigen Tagen stattgefunden hatte, "verstörend". Das berichtete der ‚Mirror‘. Der Richter setzte eine Kaution von einer Million Dollar aus und untersagte dem Musiker den Kontakt mit Minderjährigen. R. Kelly drohen weiterhin bis zu 70 Jahre Gefängnis.

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