‘Ku’damm 63’-Star Sonja Gerhardt: Alles ist ein Lernprozess

Wusstest Du schon...

David Ayer: Keine Fortsetzung

Schon zwei Mal zuvor hat uns das ZDF mit auf den Ku'damm genommen. Nach den Jahren 56 und 59 sind wir in der aktuellen Staffel, die zurzeit ausgestrahlt wird, im Jahr 1963 angekommen. Wieder mit dabei Sonja Gerhardt (31), die in 'Ku'damm 63' wieder als Komponistin Monika zu sehen ist.

Themen sind noch immer aktuell

Die Schauspielerin, die uns bereits in der 'Deutschland 53'-Reihe auf eine Zeitreise in unsere eigene Vergangenheit mitgenommen hatte, glaubt, dass der Reiz der Serie vor allem darin liegt, dass sie eine im TV vernachlässigte Zeit behandelt, wie sie im Interview mit 't-online' erklärt: "Die 50er Jahre in Deutschland und auch die Anfänge der 60er Jahre wurden im Fernsehen noch gar nicht so richtig beleuchtet. Und es werden Themen behandelt, die auch heute noch aktuell sind." Es liege zwar alle schon weit zurück, und sie sei auch froh, "dass ich als Frau nicht mehr meinen Mann fragen muss, ob ich arbeiten gehen darf oder nicht", aber es gebe noch immer eine Menge zu tun.

Sonja Gerhardt bereut nichts

Frauen hätten es gerade im kulturellen Bereich immer noch schwerer als Männer, glaubt Sonja: "Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden." Sie beobachtet aber auch einen Wandel an sich selbst, schließlich war sie bereits im Teenageralter Schauspielerin: "Es ist ja alles immer auch ein Lernprozess. Und der hat mich zu der Frau und Schauspielerin gemacht, die ich jetzt bin." Dass da auch mal Fehler gemacht werden, sei normal, doch ändern würde sie deswegen noch lange nichts.

Allerdings glaubt Sonja, dass auch sie noch an sich arbeiten muss, bis es zur Gleichberechtigung kommt: "Es gibt immer mal wieder Situationen im Alltag, wo ich mir später denke 'Mensch, Sonja! Das war jetzt aber gar nicht emanzipiert!'" Frauen machten sich oft noch viel klein, glaubt Sonja Gerhardt.

Foto: Cover Media

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