Lashana Lynch: Nur über Veränderung zu sprechen, reicht nicht!

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Lashana Lynch wünscht sich mehr Frauen als Hauptdarstellerinnen in Filmreihen.
Die 33-jährige Schauspielerin, die im neuen Bond-Film ‘Keine Zeit zu sterben’ mitspielt, würde lieber sehen, dass Frauen ihre eigenen Film-Franchises leiten, als dass eine Schauspielerin Daniel Craig als den nächsten 007 ersetzt.

„Wenn wir ständig sagen: ‚Frau, du übernimmst jetzt die Rolle eines Mannes‘, anstatt unsere eigene rechtmäßige Position in diesem Bereich zu etablieren, dann werden wir unserem Geschlecht nicht gerecht. Und wir bringen unseren jungen Mädchen bei, dass wir nur ein Ersatz sein können, dass wir nicht gut genug sind, um unseren eigenen Platz zu haben, was für mich bizarr ist und auch ein echter Irrsinn … Das ist ein Irrsinn, den ich meiner Tochter nicht beibringen will und auch nicht werde”, zeigt sie sich verärgert und fügt hinzu: “Ich denke, es ist faul, wenn wir glauben, dass eine Frau einfach eine Rolle übernehmen kann und dass das gut genug ist.“

Lashana – die in London geboren wurde, aber jamaikanischer Abstammung ist – betonte auch, dass sie trotz des Aufstiegs der Black Lives Matter-Bewegung und anderer Kampagnen nicht viel Fortschritt in ihrer Branche erlebt hat. Mit Blick auf die aktuelle Situation und den vermeintlichen Fortschritt in der Branche sagte sie der Zeitung ‘The Independent’: „Ich bin sehr, sehr zurückhaltend, das Wort Veränderung zu benutzen, weil ich eigentlich keine sehe. Ich sehe eine Menge Verschiebungen. Ich sehe eine Menge Reaktionen auf Dinge, Reaktionen auf den Anstieg der Black-Lives-Matter-Bewegung, Gespräche, die um die Schlagzeile herum stattfinden, aber dann, platsch! Nichts passiert. Daran erkenne ich, dass nicht überall ein echter Wandel stattfindet.“

Foto: Bang Showbiz

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