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Lizzo stand auf Gospelmusik

Lizzo durfte früher keine Rap- oder Popmusik anhören.
Die ‘Good as Hell’-Hitmacherin wuchs in einem streng religiösen Haus auf. "Ich wurde sehr evangelisch erzogen. Wir durften keine Hosen in der Kirche tragen, weil sie der Teufel waren. Es war verboten, sich Rap, Pop oder R&B anzuhören oder sogar ins Kino zu gehen – all diese Sachen waren der Teufel", enthüllt die 32-Jährige. "Also hörte ich mir nur Gospelmusik an. Ich war ein echter Nerd, als ich in Detroit war. Ich hatte so große Angst vor ewiger Verdammnis."

In ihrer Freizeit habe sich die Sängerin der Bibel gewidmet. "Ich habe alles gelesen, von vorne bis hinten. Ich war nicht verrückt, nur hingebungsvoll", berichtet sie. "So wurde ich erzogen." Sogar jetzt noch bete die Rapperin vor jedem Auftritt mit ihrem Team. "Es ist eine gnadenlose Industrie. Du musst deine Spiritualität kultivieren."

Lizzos erstes Instrument war eine Flöte, die ihr inzwischen verstorbene Vater ihr geschenkt hatte. "Sie hat mir alles bedeutet. Ich wollte im Boston Pops Orchestra sein, in Paris studieren und in London auftreten. Ich hatte alles geplant", verrät die ‘Truth Hurts’-Künstlerin im Gespräch mit dem australischen ‘Marie Claire’-Magazin. "Mein Vater ermutigte mich so sehr. Er glaubte aufrichtig an mich und wollte, dass ich eine erfolgreiche Flötistin werde und die Nationalhymne bei einem Basketballspiel spiele."

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