Naomie Harris bittet Regisseure, ihr während Szenen keine Komplimente zu machen.
Die ‚Keine Zeit zu sterben‘-Darstellerin gab zu, dass positives Lob sie verunsichert und sie dann Schwierigkeiten hat, das, wofür sie gerade gelobt wurde, in einem neuen Take zu wiederholen. Deshalb bittet die 45-Jährige die Filmemacher gutes Feedback erst dann zu geben, wenn eine Szene im Kasten ist. „Ich kann nicht gut mit Komplimenten umgehen, also bitte ich den Regisseur, mir erst dann ein Kompliment zu machen, wenn wir eine Reihe von Takes gemacht haben und aus der Szene raus sind. Wenn ich ein Kompliment bekomme, fühle ich mich unsicher und dann habe ich das Gefühl, dass ich wiederholen muss, was ihnen gefallen hat. Ich bin also abergläubisch, was Komplimente angeht“, erzählt Harris.

Doch Naomie hat noch weitere Eigenheiten, wenn sie sich am Set eines Films befindet. Im Gespräch mit ‚Total Film‘ verrät sie: „Ich denke, man kann nie wissen. Man ist an Filmsets in allen möglichen Situationen. Ich habe Wasser dabei, meinen Flachmann, meine Kräutertees. Mein eigenes Essen und meine Snacks. Ich brauche ständig gutes, gesundes Essen. […] Ich würde nie ein kaltes Mittagessen zu mir nehmen. Das ist für mich die absolute Hölle. Ich trinke nicht einmal kalte Flüssigkeiten. Ich habe einen kleinen Ofen in meinem Wohnwagen, in dem ich mein Essen aufwärme. Und ich habe einen Wasserkocher, mit dem ich auch das ganze Wasser aufwärme.“

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