Nino de Angelo: Koksen war wie Kaffeetrinken

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Nino de Angelo (57) hat ein Buch geschrieben. Unter dem Titel 'Gesegnet und verflucht' hat er seine Memoiren veröffentlicht, in denen er schonungslos mit seiner Vergangenheit umgeht und offen über seine Drogen- und Sex-Eskapaden berichtet.

Nino de Angelo konnte ohne Kokain nicht leben

Über 30 Jahre lang sei er der Droge Kokain verfallen gewesen. Sein Kollege Drafi Deutscher habe ihn 1983 an die Substanz herangeführt. Für Nino sei es ein regelrechtes Erweckungserlebnis gewesen, das sein Leben maßgeblich beeinflusst habe: "Ich hörte nur klack, klack, klack. Drafi hatte mit seiner Kreditkarte das Koks auf dem Klodeckel kleingehackt. Er drückte mir einen Schein in die Hand: 'Komm, Junge, für dich!' Es fühlte sich wie ein Zaubertrank an." Die Droge habe von da an sein Leben bestimmt, so der Musiker weiter: "Ich war zum Schluss nicht mehr in der Lage, ohne Koks vor die Tür zu gehen. Sobald ich einen Klodeckel sah, juckte es mir sofort in der Nase. Ich habe 30 Jahre lang gekokst. Mindestens. Die längste Pause war vielleicht ein halbes Jahr. Für mich gehörte Koks zum Alltag wie Kaffeetrinken."

Harter Absturz

Doch Kokain sei nicht die einzige Droge gewesen, die er ab den 80er Jahren regelmäßig genossen habe, ihr regelrecht verfallen gewesen sei. Auch Sex sei ein bedeutender Teil seines alltäglichen Lebens gewesen, so Nino de Angelo in seinen Memoiren. Allerdings moralisiert der Musiker nicht, will nicht vorgeben, dass alles schlecht gewesen sei: "Anfangs haben sich einige Pärchen noch auf ein Zimmer verzogen, zum Schluss war es eine reine Orgie. Ich muss gestehen, es war geil." Doch der Absturz war hart: Als Nino de Angelo sowohl Kokain als auch Alkohol abschwor, sei er ein Wrack gewesen. Mittlerweile hat er sich wieder gefangen, ist jedoch schwer krank.

Foto: Cover Media

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