Thomasin McKenzie hat gelernt, wie wichtig es ist, sich von ihrer Rolle in ‘Last Night in Soho’ abzugrenzen.
Die 21-jährige Schauspielerin spielt in Edgar Wrights Horror-Thriller die Figur der Ellie Turner. Und McKenzie hat gelernt, dass es notwendig ist, sich von ihrer Rollen zu unterscheiden.

Thomasin sagte der Website ‘Collider’: „Ich denke, es ist wichtig, dass man sich von seiner Rolle abgrenzen kann. Ich würde nicht sagen, dass ich eine Method Actress bin, weil ich denke, dass das für mich persönlich ziemlich gefährlich sein kann, zumindest für mich.“ Weiter erklärt sie: „Ich brauche diese Unterscheidung zwischen mir und der Person, die ich spiele, vor allem, wenn ich mich mit dunklen Themen beschäftige, was ich oft tue. Ich denke, das ist es, was ich brauche, um am Ende des Tages zu mir selbst zurückkehren zu können, um Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen und Dinge zu tun, die mir Spaß machen, und nicht das Gefühl zu haben, dass ich mich immer in den Kopf dieser Figur versetzen muss.“

Die ‘Jojo Rabbit’-Darstellerin hatte das Gefühl, dass sie genauso leiden sollte wie ihre Figur in ‘Last Night in Soho’ – aber sie merkte bald, dass diese Art der Darstellung nicht zu ihr passte. „Während der Dreharbeiten zu ‚Last Night in Soho‘ dachte ich, wenn Ellie leidet, dann sollte ich auch leiden, um eine gute Leistung zu erbringen, aber das stimmt nicht. Ich denke, dass man bessere Arbeit leistet – und das bin ich, das ist bei jedem anders – aber ich leiste bessere Arbeit, wenn ich wirklich glücklich bin, weil ich dann nicht ständig an mir zweifeln muss und stolz auf mich sein kann. Ich kann stolz auf meine Arbeit sein. Das ist also auch sehr wichtig, einfach auf sich selbst aufzupassen“, so McKenzie weiter.

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