Elton John über sein belastetes Mutter-Sohn-Verhältnis

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Elton John bezeichnet seine verstorbene Mutter als "Soziopathin".
Der britische Musiker spricht im Interview mit ‚CBS Sunday Morning‘ über das belastete Verhältnis zu seiner Mama Sheila Farebrother. Er sei froh, dass sie seine Söhne Zachary (8) und Elijah (6) nie kennengelernt habe, die er mit seinem Ehemann David Furnish großzieht. "Sie hat David nie gemocht. Sie hat niemanden je gemocht", klagt der 72-Jährige. "Sie hat nie danach gefragt, die Kinder zu sehen. Aber ich bin froh, dass sie sie nicht getroffen haben, denn sie hätte sie kritisiert, wie sie mich kritisiert hat. Sie konnte sich nicht helfen. Sie war eine Soziopathin."

Viele Jahre lang herrschte Funkstille zwischen Mutter und Sohn, doch vor Sheilas Tod 2017 versöhnten sich die beiden. Ihr Verhältnis habe sich jedoch bis zum Ende nie verbessert. "Die einzige Sache, die sich verändert hat, war, dass ich die Fassung nicht verloren habe. Ich wusste, was kommen würde, und ich ließ sie fortfahren. Und ich sagte einfach ‚Ich liebe dich, Mama‘ und sie meinte ‚Ich liebe dich auch. Ich mag dich nicht, aber ich liebe dich. Aber ich mag dich nicht’", berichtet der 72-Jährige.

Auch über seinen Kampf mit der Drogensucht geht der ‚Tiny Dancer‘-Hitmacher näher ein. 1974 geriet er in eine Abwärtsspirale, nachdem er von Kokain abhängig wurde. "Es hat meine Seele fast zerstört", gesteht er. "Meine Seele war schwarz, wie ein verkohltes Stück Steak, bis ich sagte ‚Ich brauche Hilfe‘. Und plötzlich war da eine kleine Kontrolllampe in meiner Seele, die sagte ‚Ja, ich bin immer noch hier. Ich bin immer noch hier.’"

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