Frank Ocean: Deshalb machte er seinen Account öffentlich

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Frank Ocean machte seinen Instagram-Account öffentlich, da er unzufrieden mit der Art und Weise war, wie er dargestellt wurde.
Der Musiker postete seit Mai 2017 heimlich Inhalte unter dem Usernamen "@blonded". Erst im November machte der 31-Jährige sein Profil publik und gibt Fans seitdem auch Einblicke in sein Privatleben. Die Wirkung blieb nicht aus: Seine Followerzahl stieg rasant von 400.000 auf 1,1 Million an. "Ich hatte das Gefühl, dass es eine Unstimmigkeit zwischen dem gab, wie ich vom Publikum betrachtet wurde und wo ich tatsächlich war. Ich habe das Gefühl, dass zwischen den Zahlen null und zehn Unendlichkeit herrscht, wisst ihr. Ich würde eine Person als den Raum zwischen den Symbolen beschreiben, jenseits der Sprache. Diese Dissonanz – das Wort als großer Container dafür, wie ich mich fühle… die Art und Weise, wie ich betrachtet wurde, kam der Wahrheit nicht einmal nahe. Und es ist immer noch nicht korrekt", erklärt der Star.

Inzwischen schätzt Frank Social Media als Möglichkeit, sein öffentliches Image zu kontrollieren. Interviews gibt er dagegen nur selten. Und wenn, legt er den Fokus meist auf seine musikalischen Projekte. "Einige Popstars haben vielleicht eine ausgeglichenere oder besser geformte Idee: ein halbes Dutzend Magazin-Cover, x-beliebige Interviews, ein täglicher Medien-Zustrom. Wenn du komplett minimalistisch mit Medien bist, dann gibt es viel Druck bei allem, was du machst und das Risiko ist höher. Social Media hilft dabei, denn du hast die vollständige Kontrolle und kannst die Nachricht so verfassen, wie du willst", sagt der ‚Pink + White‘-Interpret gegenüber dem ‚GQ‘-Magazin.

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