Jameela Jamil: Lagerfeld war ein Frauenhasser

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Jameela Jamil findet nach dem Tod Karl Lagerfelds keine guten Worte für ihn.
Die 32-jährige Schauspielerin ist nicht der Meinung, dass der am Dienstag (19. Februar) im Alter von 85 Jahren verstorbene Modedesigner mit Lobpreisungen überschüttet werden sollte. Stattdessen betonte sie, die deutsche Ikone, die bereits seit Wochen mit Gesundheitsproblemen gekämpft hatte, sei nicht die "beste Person" gewesen. Auf Twitter leitete Jamil einen Artikel weiter, in dem Menschen dazu aufriefen, nicht mehr um den Chanel-Kreativdirektor zu trauern, da er eine "schreckliche Person" gewesen sei, und schrieb dazu: "Ich bin froh, dass jemand es sagt. Auch wenn es ein wenig zu früh ist. Ein skrupelloser Frauenhasser mit einer Fett-Phobie sollte nicht überall als eine Art zu früh von uns gegangener Heiliger im Internet gepostet werden. Auf jeden Fall talentiert, aber nicht die beste Person."

Die ‚Good Place‘-Schauspielerin fügte anschließend hinzu, dass trotz des gelegentlich positiven Verhaltens des Designers keine Glorifikation stattfinden dürfe, da er sich "nie verändert" oder sich "entschuldigt" habe. Als Antwort auf einen Fan, der erkärte, man dürfe Menschen nicht für früheres toxisches Verhalten verteufeln und müsse stattdessen an den positiven Effekt denken, den Karl auf Stars wie Rihanna hatte, schrieb Jamil dann: "Man kann niemanden verteufeln, der tot ist. Man kann nur sagen, dass er nicht glorifiziert werden darf, wenn er sich niemals verändert oder entschuldigt hat."

Die Seriendarstellerin erklärte anschließend noch, einen Aufsatz schreiben zu wollen, anstatt ihre Gedanken in einem einzigen Tweet darzulegen. "Ich werde einen Aufsatz darüber schreiben, anstatt zu versuchen, meine Gedanken diesbezüglich in einen Tweet zu packen. Wie problematisch die Industrie für Mädchen war, ist zu komplex dafür", twitterte sie.

In dem ursprünglichen Artikel wurde eine Aussage Lagerfelds zitiert, in der er erklärte, Sängerin Adele sei "ein wenig zu fett", habe allerdings "ein schönes Gesicht und eine göttliche Stimme".

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