Jessica Chastain fühlte sich schuldig, weil sie Tammy Faye Bakker verurteilt hatte, bevor sie sie auf der Leinwand spielte.
Die 44-jährige Schauspielerin porträtiert die verstorbene Fernsehpredigerin in dem neuen Film ‘The Eyes of Tammy Faye’ und glaubt, dass sie dadurch ihr Alter Ego nun besser verstehen kann. Jessica sagte über Tammy Faye: „Ich habe kein religiöses Fernsehen geschaut, aber ich wusste, dass sie dumm war und man sich leicht über sie lustig machen konnte. Sie war auf den Titelseiten von Boulevardmagazinen, also dachte ich, dass sie eine schreckliche Person sein muss.“

Die ‚Molly’s Game‘-Darstellerin erklärte, dass sich ihre Meinung über Tammy Faye änderte, nachdem sie einen Dokumentarfilm über ihr Leben gesehen hatte – der als Inspiration für den Film diente. Jessica erzählte der Baz Bamigboye-Kolumne der ‘Daily Mail’: „Ich fühlte mich schuldig, dass ich sie so hart verurteilt hatte.“ Denn Chastain hat viel über Tamy gelernt. „Die Leute sahen sie an und sagten: ‚Sie ist das Kind aus einer zerrütteten Familie‘. So war es auch. Sie wusste, wie es ist, ungeliebt und unwillkommen zu sein. Ihr Gedanke war es, mit Fremden in Kontakt zu treten und ihnen die Hand zu reichen, denn sie glaubt an Gottes gute Gnade“, so die Schauspielerin.

Neben der Hollywood-Schönheit spielt Andrew Garfield in ‘The Eyes of Tammy Faye’ Tammys Ehemann Jim Bakker.

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