Die Welt ist immer in Bewegung, und auch im guten alten Commonwealth — einer losen Verbindung souveräner Staaten, die einst britische Kolonien waren — tut sich was. Das Land Barbados, Heimat von Superstar Rihanna (33), ist ab Dienstag (30. November) eine Republik. Damit wird Queen Elizabeth II. als offizielles Staatsoberhaupt abgesetzt.

Goodbye Queen, hello Rihanna

Bei der großen Zeremonie, die den Übergang in eine Republik feierte, wurde Dame Sandra Mason (72) zur ersten Präsidentin des Inselstaates ausgerufen. Auch Prinz Charles (73) war als offizieller Vertreter des britischen Königshauses anwesend, um dem Übergang seinen Segen zu geben. Doch es war nicht der Royal, der im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand, denn gleichzeitig mit der Lossagung vom Königshaus wurde Rihanna zur Nationalheldin des Karibikstaates erklärt. Schon 2018 hatte die Unternehmerin und Sängerin ('Umbrella') eine Art Botschafterrolle angenommen.

Feierliche Zeremonie für neue Nationalheldin

Rihanna war für die feierliche Zeremonie, die unter freiem Himmel stattfand, extra in ihr Heimatland geflogen. Premierministerin Mia Mottley (56) bezog sich in ihrer Rede für die Musikerin auf einen von Rihannas Hits, 'Shine Like A Diamond': "Mögest du auch weiterhin funkeln wie ein Diamant und unsere Nation mit deinen Worten und deinen Taten ehren und uns Ehre gereichen, wo immer du auch bist."

Prinz Charles betonte das Positive im Neuanfang für die Republik Barbados. "Aus den dunklen Tagen unserer Vergangenheit und den entsetzlichen Verbrechen der Sklaverei, die für immer unsere Geschichte beschmieren wird, haben die Menschen dieser Insel mit unglaublicher Entschlossenheit (ihre Zukunft) geschmiedet." Ob es jetzt statt der Queen bald Rihanna auf den Briefmarken zu bewundern gibt?

Bild: Janet Mayer/startraksphoto.com