Sean Penn (61) befand sich bereits in der Ukraine, um dort seine Dokumentation über die sich zuspitzende Lage zu drehen, als Russland mit seiner Invasion begann. Eine Woche vor dem Einmarsch war er in Kiew gelandet, doch nun musste der Hollywoodstar sich selbst in Sicherheit bringen.

Sean Penn geht zu Fuß nach Polen

Am Montag (28. Februar) lieferte Penn ein Update über seine Situation vor Ort. Zusammen mit seinen Kollegen und natürlich mit tausenden Ukrainern befindet sich der Star auf der Flucht. "Ich und zwei Kollegen sind meilenweit zur polnischen Grenze gelaufen, nachdem wir unser Auto am Straßenrand zurückgelassen haben", berichtete er auf Twitter, wo er auch ein Foto von sich postete, auf dem man ihn einen Koffer über eine Straße ziehen sieht, die mit Autos gesäumt ist. "In fast allen Autos in diesem Bild sitzen Frauen und Kinder, die meisten ohne irgendwelches Gepäck, und das Auto ist ihr einziger Wertgegenstand." Weitere Updates über seinen Aufenthaltsort gab es bislang noch nicht.

Sean Penn traf den ukrainischen Präsidenten

Berichten zufolge konnte sich der Dokumentarfilmer in der vergangenen Woche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Vize-Premierministerin Iryna Wereschtschuk treffen und an einer Pressekonferenz teilnehmen. Zuvor hatte Sean Penn die Ukraine im November besucht und dabei Mitglieder der ukrainischen Streitkräfte getroffen.

Am Wochenende schrieb der Oscar-Preisträger auf Twitter über den Konflikt: "Bereits ein brutaler Fehler, Leben zu nehmen und Herzen zu brechen, und wenn er nicht nachgibt, glaube ich, dass (der russische Präsident) Mr. Putin den furchtbarsten Fehler für die gesamte Menschheit begangen hat. Präsident Selenskyj und das ukrainische Volk sind zu historischen Symbolen für Mut und Grundsätze geworden." Die Ukraine träume von der Demokratie und brauche dabei Unterstützung: "Wenn wir sie alleine kämpfen lassen, ist unsere amerikanische Seele verloren", schloss Sean Penn.

Bild: Cover Images