Als hätte Simone Ballack (46) nach dem tödlichen Quad-Unfall ihres 18-jährigen Sohnes Emilio im August 2021 in Portugal nicht schon genug leiden müssen, ist die TV-Persönlichkeit nun mit Hatern konfrontiert, die ihren eigenen Lebenswillen verurteilen. Doch Simone bietet den Online-Hetzern öffentlich die Stirn.

Simone Ballack zeigt Kampfgeist

"Wie kannst du nur weiter leben, als ob nichts passiert wäre?" lautete eine der Aussagen, mit denen Simone immer wieder beschimpft wird. Demnach solle sie sich weder schminken, einkaufen noch lachen, sondern vor Trauer krank werden oder sterben. Die Beschimpfte setzt sich nun zur Wehr: "Ja, es gibt sie! Diese unfassbar dummen Menschen, die sich ein Urteil über jemanden oder deren Situation bilden aufgrund von Social Media Posts, die nur einen Mini Teil meines Lebens zeigen. Momentaufnahmen! So kurz wie ein Augenzwinkern! Der Tag hat aber 24 Stunden! Ich bin nicht mehr bereit so etwas hinzunehmen!", schießt Simone am Montag (11. April) auf Instagram zurück.

Simone erhält viel Lob und Unterstützung

Dafür bekam Simone viel Zuspruch, auch von Claudia Effenberg: "Ich bin so froh Dich wieder lachen zu sehen. Ich hatte sogar große Sorge das Du eben genau so wirst wie dieser dumme Mensch es schreibt. Du hast ein Recht darauf wieder zu leben, zu lachen und für Deine Kinder da zu sein", schrieb die 56-Jährige.

Wer glaubt, Simone trauere nicht genug um ihren Sohn, kann sich ihre Worte anlässlich ihres Geburtstages noch einmal durchlesen: "Danke, dass so viele Menschen verstehen, dass man nicht den ganzen Tag weinen kann und auch nicht sollte!", kommentierte sie im Februar Fotos von einer kleinen Familienfeier. "Ich habe viele Gründe auch mal wieder froh zu sein und meine stille Zeit, ganz für mich alleine, ist meine Trauerzeit, die niemals enden wird." Und dass sie ihren Sohn nie vergessen wird, zeigen ihre berührenden letzten Worte: "Jeder Geburtstag bringt mich meinem Emilio etwas näher", schrieb Simone Ballack.

Bild: Felix Hörhager/picture-alliance/Cover Images