Drew Barrymore

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Trotz Hollywood-Streik: Drew Barrymore geht wieder auf Sendung – und es hagelt Kritik

Drew Barrymore (48) ist eine der Ersten der Talkshow-Hosts, die im September wieder im Fernsehen erscheinen. Die Schauspielerin ('3 Engel für Charlie') hat ihre eigene Sendung, und diese wird trotz des schon seit Monaten währenden Streiks von Autor*innen und Schauspieler*innen im September wieder auf Sendung gehen.

Die volle Verantwortung

Die Amerikanerin verteidigte ihre Entscheidung auf Instagram. "Ich bin für diese Entscheidung verantwortlich. Wir halten uns daran, keine Fernset-oder Filmprojekte zu besprechen, die in irgendeiner Art betroffen sind." Sie sieht eine Notwendigkeit für ihre Show. "Ich möchte sichtbar sein, um das zu bieten, was Autor*innen so gut können, nämlich uns zusammenzubringen oder uns zu helfen, der menschlichen Erfahrung einen Sinn zu geben. Ich hoffe, dass wir alle so bald wie möglich eine Lösung finden. Wir haben schwierige Zeiten hinter uns, seit wir zum ersten Mal auf Sendung gegangen sind. Und so mache ich einen Schritt nach vorne, um Staffel 4 noch einmal mit einer klugen Bescheidenheit zu beginnen."

Drew Barrymore bekommt Gegenwind

Die Entscheidung, wieder mit der 'Drew Barrymore Show' auf Sendung zu gehen, hat für helle Aufregung gesorgt. Die Gewerkschaft hat dazu aufgerufen, die Eingänge zu blockieren, wenn die Dreharbeiten wieder beginnen. Der Streik dauert nun schon seit dem 2. Mai an und es sieht immer noch nicht danach aus, dass es eine Lösung gibt. Zwei Monate später folgte der Streik der Schauspieler*innen. Es wird interessant, wen die Talkmasterin in ihr Studio holt, denn den Gästen könnte auch Streikbruch von ihren Gewerkschaften vorgeworfen werden.

Drew Barrymore stellte in ihrem Post klar, dass sie sich keiner Schuld bewusst sei, denn sie habe sich solidarisiert. "Ich hatte mich entschieden, die MTV-, Film- und Fernsehpreisverleihung ausfallen zu lassen, weil ich die Moderatorin war und es einen direkten Konflikt mit dem Streik gab, bei dem es um Studios, Streamer, Film und Fernsehen ging. Es war auch in der ersten Woche des Streiks und so habe ich das gemacht, was ich zu diesem Zeitpunkt für angemessen hielt, um mich mit den Autor*innen zu solidarisieren", schrieb die zweifache Mutter. "Und um das klarzustellen, unsere Talkshow wurde am 20. April beendet, so dass wir die Show nie absetzen mussten." Dass sie nun aber doch wieder auf Sendung geht, wäre ihrer Crew und den Zuschauer*innen geschuldet. "Ich habe mich aber auch dazu entschlossen, zum ersten Mal in diesem Streik für unsere Show zurückzukommen, die zwar meinen Namen trägt, aber es geht um mehr als nur um mich", verteidigte sich Drew Barrymore.

Bild: Darla Khazei/INSTARimages

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