Alex Turner traut sich endlich, in seinen Songs auch politisch zu werden.
Der Frontmann der Arctic Monkeys behandelt mit dem neuen Studioalbum der Band namens ‚Tranquility Base Hotel & Casino‘ komplett neue Themen. In den Songs werden unter anderem die Präsidentschaft von Donald Trump und der Tod von Leonard Cohen angeschnitten. Bei den vorherigen Alben hätte sich der Brite nie getraut, so etwas anzusprechen. "Ich wollte zuvor nie politische Themen in die Musik integrieren, weil ich nicht wusste wie. Es ist jetzt auch nicht so, dass die neuen Songs Protestsongs wären, aber ich bin selbstbewusster, meine Meinung zu vertreten."

Der 32-Jährige glaubt, dass Musiker allgemein mehr über relevante Themen sprechen, da ein gewisser Druck auf Künstlern laste. Turner ist jedoch wichtig, dass sich Prominente zunächst Gedanken machen und sich informieren, und dann erst ihre Plattform nutzen. "[Diese Themen] sind oft komplex. Es kann auch schnell schief gehen, wenn Menschen sich dazu gedrängt fühlen, sich zu äußern, aber nicht richtig darüber nachgedacht haben. Nun liegt aber ein Druck auf dir, darüber nachzudenken und das ist nicht ungesund", erklärt der Erfolgsmusiker im Gespräch mit ‚Sunday Times‘.