Bill Kaulitz zum Pride Month: „Es geht um Liebe“

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Schon in jungen Jahren hatte Bill Kaulitz (31) Unterstützung, wenn es darum ging, sich selbst zu entfalten. Es ist dieser familiäre Rückhalt gewesen, der ihn zu dem machte, der er heute ist. Davon ist der Sänger ('White Lies') überzeugt.

"Liebe kommt in allen Farben und Formen"

"Ich hatte immer das beste Verhältnis zu meiner Mutter, und auch der Rest unserer eher kleinen Familie hat mich immer 'sein' lassen", erinnerte sich der Star im Gespräch mit 't-online'. "Wir sind mit viel Vertrauen und Liebe aufgewachsen und ich durfte mich frei entfalten." Geld sei nicht viel da gewesen, dafür aber Liebe im Überfluss. Und um genau die gehe es auch im Pride Month — ganz unabhängig von der Orientierung oder wie andere einen einsortieren wollen. "Liebe kommt in allen Farben und Formen. Ich selber brauchte dafür nie ein Label oder eine Schublade. Das ist so langweilig. Ich habe mich schon in die ungewöhnlichsten Menschen und Situationen verliebt, mit denen ich nie gerechnet hätte."

Bill Kaulitz hat sich weiter entwickelt

Im Pride Month macht sich der Schwager von Heidi Klum dafür stark, dass die Menschen lieben können, wen sie wollen. Da macht Bill Kaulitz durchaus Fortschritte in der Gesellschaft aus, auch wenn der Weg noch lang ist: "Ich habe schon das Gefühl, die Welt wird offener und toleranter, aber natürlich ist das nicht überall und bei jedem so. Es gibt immer noch sehr viel Aufklärungsbedarf, Ablehnung, Angst, Hass und Dummheit." Gerade deswegen, so Bill, spiele der Pride Month nach wie vor eine wichtige Rolle.

Immerhin hat die Offenheit dazu geführt, dass er heutzutage leichter über seine eigene Sexualität sprechen kann, als er es noch als Teenager konnte. "Für die Zukunft wünsche ich mir eine Welt, in der man gar keinen "Pride Month" mehr braucht, sondern alle frei und ehrlich das ganze Jahr über so leben können, wie sie es möchten, ohne irgendwelche Schubladen", erklärte Bill Kaulitz.

Bild: Georg Wenzel/picture-alliance/Cover Images

via Cover Media

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