Cardi B hat Lil’Kim gegen Cybermobbing verteidigt.
Die 29-Jährige hat sich zu Wort gemeldet, um ihre Rapper-Kollegin zu verteidigen, nachdem deren neueste Single ‚Big Santa Papi‘ Berichten zufolge in den sozialen Medien starke Gegenreaktionen erhalten hatte. Das eine andere Rapperin für ihre Musik solchen Hate bekommt, findet Cardi allerdings gar nicht cool und liest den Hatern kurzerhand selbst die Leviten.

Auf Twitter schrieb sie: „Ich habe es satt und es ist herzzerreißend. Sie ist so süß, unterstützend und eine echte verdammte Legende.“ Cardi selbst war bereits vor ihrer eigenen Karriere ein großer Fan von der 47-Jährigen und hörte und unterstützte ihre Songs bereits, als es noch MySpace-Seiten gab, auf denen man solche Dinge postete. Sie glaubt, dass die jüngere Generation Lil’Kim einfach nicht zu schätzen wisse. „Ich denke, es müssen diese im Jahr 2000 geborenen Kinder in dieser App sein, die nichts von gar nichts verstehen.“

Der fragliche Song erscheint als Teil des Soundtracks zu Nick Cannons Weihnachtsfilm „Miracles Across 125th Street“, in dem die erfahrene Rapperin darüber singt, den Weihnachtsmann verführen zu wollen. Als ein Fan auf Cardi Bs Tweet antwortete und fragte, warum sie noch nicht mit Lil’Kim zusammengearbeitet habe, bestand Cardi darauf, dass eine Zusammenarbeit nur „zur richtigen Zeit“ stattfinden werde, dass das aber gerade gar nicht das Thema sei. Sie schrieb: „Was hat eine Zusammenarbeit mit jemandem zu tun, der ständig online gemobbt wird? Bevor ich Künstlerin bin, bin ich eine Frau mit Gefühlen und ich weiß, wie sehr es schmerzt, ständig gehänselt zu werden… Wenn ich mit ihr zusammenarbeite, wird es zur richtigen Zeit und zum richtigen Song sein. Ich überstürze keine großen Momente.“

©Bilder:BANG Media International – Cardi B – American Music Awards 2021 – Getty