Charlize Theron kritisiert männerdominierte Golden Globes

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Charlize Theron findet es "lächerlich", dass kein weiblicher Regisseur für die Golden Globes nominiert wurde.
Die 44-jährige Schauspielerin ist mächtig verärgert, nachdem auf der Nominierungsliste der prestigeträchtigen Filmawards im nächsten Jahr nur Männer vertreten sind. So haben unter anderem Martin Scorcese (‚The Irishman‘), Quentin Tarantino (‚Once Upon a Time in Hollywood‘), Bong Joon-ho (‚Parasite‘), Sam Mendes (‚1917‘) und Todd Phillips (‚Joker‘) Chancen auf einen Golden Globe. "Das ist hart. Es ist wirklich, wirklich hart", klagt die Blondine im Gespräch mit der Zeitung ‚Los Angeles Times‘. "Und ich denke, es wird sehr frustrierend, wenn wir daran denken, dass weibliche Regisseure versuchen, zahlreicher vertreten zu sein. Sie stellen zehn Prozent unserer Regisseure in der Industrie dar, und wenn man ein gutes Jahr wie dieses Jahr hatte, mit solch tollen Werken, dann ist es unglaublich frustrierend."

Aus diesem Grund sei es umso wichtiger, mit Bewegungen wie der Time’s Up-Kampagne für mehr Gleichberechtigung in der Branche zu kämpfen. "Es ist wirklich total lächerlich, nicht cool. Es ist sehr hart und unfair und genau deshalb dürfen wir diesen Kampf nicht beenden", fordert sie. "Wir müssen Lärm machen, bis wir gehört werden und diese Geschichten gewürdigt werden."

Charlize selbst wurde für ihre Rolle in ‚Bombshell‘ als beste Schauspielerin in einem Drama nominiert. Die Konkurrenz kann sich jedoch ansehen lassen. So gehen außerdem Cynthia Erivo (‚Harriet‘), Scarlett Johansson (‚Marriage Story‘), Saoirse Ronan (‚Little Women‘) and Renée Zellweger (‚Judy‘) für eine Auszeichnung ins Rennen.

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