Donald Trump knöpft sich Schweden vor

Donald Trump knöpft sich Schweden vor

Donald Trump zeigt sich enttäuscht von Schweden.
Der US-Präsident fordert auf Twitter ein wiederholtes Mal die Freilassung von Rapper A$AP Rocky, der seit dem 5. Juli in Stockholm hinter Gittern sitzt, nachdem er in einen Straßenkampf verwickelt worden war. Am Dienstag (30. Juli) startet nun das Gerichtsverfahren gegen den Musiker, ihm wird Körperverletzung vorgeworfen. Dass all seine Bemühungen, Rockys Freiheit zu erwirken, bisher im Sand verliefen, stößt den amerikanischen Regierungschef bitter auf. "Gebt A$AP Rocky seine Freiheit. Wir tun so viel für Schweden, aber es scheint nicht andersrum zu funktionieren. Schweden sollte sich auf seine wahren Kriminalitätsprobleme konzentrieren!", kritisierte der kontroverse Politiker.

Doch damit nicht genug: Trump sei "sehr enttäuscht" von dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven, da er "handlungsunfähig" sei. "Schweden hat unsere afro-amerikanische Gemeinschaft in den USA im Stich gelassen. Ich habe die Aufnahmen von A$AP Rocky angeschaut und er wurde von den Unruhestiftern verfolgt und belästigt. Behandelt Amerikaner fair!", fordert der 73-Jährige. Dazu setzte er den Hashtag "#FreeRocky’", der sich im Netz zunehmender Beliebtheit erfreut.

In der schwedischen Regierung betrachtet man die ganze Angelegenheit dagegen mit anderen Augen. Löfven habe ein "freundliches und respektvolles" Telefongespräch mit Trump geführt, dabei jedoch klargestellt, dass "die Regierung das Wirken der Justiz weder beeinflussen kann noch zu beeinflussen versuchen wird".

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