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Frankreich verneigt sich vor Charles Aznavour

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Anfang Oktober ist eine der bekanntesten Stimmen Frankreichs verstummt: Der Chansonnier Charles Aznavour ist im Alter von 94 Jahren verstorben. Am Freitag gab es in Paris eine nationale Gedenkfeier für ihn, zu der neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron (40), seiner Ehefrau Brigitte (65) sowie Nikol Paschinjan (43), Premierminister von Armenien, dem Herkunftsland von Aznavours Eltern, auch Aznavours Familie und etliche Prominente kamen.

Das letzte Geleit

Unter den Trauergästen waren unter anderem die ehemaligen französischen Staatspräsidenten Francois Hollande (64) und Nicolas Sarkozy (63), der von seiner Frau, der Musikerin Carla Bruni (50) begleitet wurde. Schauspieler Jean-Paul Belmondo (85, „Der Profi“) hatte einen Gehstock als Hilfe dabei und saß gemeinsam mit Komiker Dany Boon (52, „Willkommen bei den Sch’tis“) und Sänger Eddy Mitchell (76) in der ersten Reihe. Auch Schauspieler Laurent Gerra (50), Sängerin Mireille Mathieu (72) und Ex-Fußballer Youri Djorkaeff (50) erwiesen Charles Aznavour die letzte Ehre.

Charles Aznavour wurde mit Liedern wie „La Bohème“ oder „Emmenez-moi“ berühmt. Über tausend Chansons hat er verfasst, viele davon handeln von der Liebe. In seiner Ausnahmekarriere soll er über 200 Millionen Platten weltweit verkauft haben. Nicht nur mit seiner Musik war er erfolgreich. Charles Aznavour wirkte auch in über 70 Filmen mit, wie zum Beispiel „Die Blechtrommel“ (1979) von Volker Schlöndorff (79). Der Film wurde mit dem Oscar als „Bester fremdsprachiger Film“ ausgezeichnet.

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