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Hätten Sie das über Prinz Charles gewusst?

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So lange wie er hat noch niemand in der britischen Geschichte auf den Thron gewartet: Prinz Charles, der am 14. November seinen 70. Geburtstag feiert. Für viele ist er einfach der „ewige Thronfolger“, dabei hat der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. (92) und Prinz Philip (97) noch viel mehr zu bieten. Hier gibt es sieben Fakten aus seinem Leben, die selbst Royal-Fans überraschen dürften.

Prinz Charles ist ein Familienmensch

Vor allem als Großvater zeigt Prinz Charles offenbar ungeahnte Talente: Prinz George (5), Prinzessin Charlotte (3) und Prinz Louis (6 Monate) sowie die Enkelkinder seiner zweiten Ehefrau Camilla (71) werden von ihrem Opa verwöhnt, wie zuletzt in der BBC-Doku „Prince, Son and Heir: Charles at 70“ gezeigt wurde. Camilla hatte bereits zuvor verraten, dass Charles ihren Enkeln gerne „Harry Potter“ vorlese und dabei jeder Figur eine andere Stimme gebe. Zudem soll der Thronfolger „stundenlang“ mit den kleineren Kindern auf dem Boden rumkrabbeln, lustige Geräusche machen und lachen. In dem BBC-Film ist auch zu sehen, wie er mit Prinz Louis spielt.

Genug Möglichkeiten, sich als Familienmensch unter Beweis zu stellen, hat Prinz Charles allemal. Er hat drei Geschwister: Prinzessin Anne (68), Prinz Andrew (58) und Prinz Edward (54) und einige Neffen und Nichten. Auch Charles‘ Söhne aus der Ehe mit Prinzessin Diana (1961-1997) haben bekanntlich bereits ihre eigenen Familien, und neben den drei Kindern von Prinz William (36) und dessen Frau Herzogin Kate (36) ist das vierte Enkelkind für Charles gerade unterwegs: Prinz Harry (34) und Herzogin Meghan (37) erwarten im Frühjahr Nachwuchs. Camilla hat zusammen mit ihrem ersten Mann Andrew Parker Bowles (78) zwei Kinder, Laura (40) und Tom (43), die ebenfalls Kinder haben.

Und auch um die eingeheiratete Verwandtschaft kümmert sich Charles offenbar liebevoll: Er sprang nicht nur für Meghans verhinderten Vater ein und führte diese bei der Hochzeit im Mai zum Altar. Es gab auch noch den Moment, in dem Charles Meghans Mutter Doria Ragland (62) am Arm nahm, um in ein privates Zimmer zu gehen, wo Papiere für die Eheschließung zu unterzeichnen waren. Camilla erklärte in der BBC-Doku: Das seien „die Dinge, die er hinter den Kulissen tut, von denen die Leute nichts wissen. Ich glaube nicht, dass die Leute wirklich ahnen, wie nett er ist“.

Prinz Charles und die Frauen

Vor seiner Hochzeit mit Diana sei Charles „ein absoluter Womanizer“ gewesen, erklärte Royal-Expertin Mareile Höppner (41) in einem Interview mit spot on news. Damit war es 1981 vorbei. 3.500 Gäste waren vor Ort, als Charles und Diana in der St.-Pauls-Kathedrale heirateten. 600.000 Menschen waren zudem in den Straßen Londons unterwegs, um das Paar zu feiern, 750 Millionen saßen vor den Fernsehgeräten, um sich das Jawort der beiden anzusehen. Kein Wunder also, dass die Brautleute, die Gerüchten zufolge angeblich beide Bedenken hatten, zu heiraten, keinen Rückzieher machten.

Es folgten schon nach wenigen Ehejahren Berichte über Eheprobleme und Affären, 1992 wurde die Trennung bekannt gegeben, 1996 folgte die Scheidung. Ein Jahr später starb Diana bei einem Autounfall. 2005 heiratete Charles schließlich seine große Liebe Camilla, mit der er bereits vor und während der Ehe mit Diana eine romantische Beziehung pflegte.

Prinz Charles ist ein Workaholic

Was die BBC-Doku zu Prinz Charles‘ 70. Geburtstag auch enthüllte, ist, dass der Thronfolger ein Workaholic ist. William und Harry verrieten darin unter anderem, dass er manchmal einfach über seinen Papieren einschlafe. Und das macht seinen Söhnen offenbar Sorge. Er sei der fitteste Mann, den er kenne, wird William zitiert, aber er wolle schließlich, dass sein Vater mit 95 immer noch so fit ist: Darum hätte er ihn gerne mehr zuhause.

Der Thronfolger ist ein erfolgreicher Landwirt

Prinz Charles selbst erklärte in dem BBC-Stück, er werde als König darauf verzichten, sich für Projekte rund um Umweltschutz oder Architektur zu engagieren: „Ich bin nicht so dumm“, sagte er. Zuvor hatte es Bedenken gegeben, er könnte sich als Monarch zu stark in die Politik einmischen. „Er macht sich stark für Umweltengagement und moderne, grüne Landwirtschaft“, erklärte Royal-Expertin Höppner. Diese Themen seien ihm wichtig: „Er ist eben vor allem Landwirt und Businessman mit Umweltgedanken. Er betreibt ein florierendes Unternehmen: Von Keksen bis Marmelade produziert Charles alles.“

Prinz Charles hat auch schon mit einem Auto Schlagzeilen gemacht, das mit Weißwein läuft. Wie unter anderem „The Telegraph“ 2008 berichtete, hat er einen Aston Martin, den er seit seinem 21. Lebensjahr fährt, umrüsten lassen. Der Wagen wird nun angeblich vollständig mit Ethanol aus überschüssigen englischen Wein betrieben. Das Gute daran: Wie Charles erklärte, rieche es beim Fahren jetzt viel angenehmer. Inzwischen hat der Autoliebhaber auch einen Elektrowagen in seiner Sammlung.

Der Titelträger auf Reisen

Der Thronfolger trägt zahlreiche offizielle Titel: Prince of Wales, Earl of Chester, Duke of Cornwall, Duke of Rothesay, Earl of Carrick, Baron of Renfrew, Lord of the Isles und Prince and Great Steward of Scotland. Wird er einmal König, wird er aus seinen Vornamen den auswählen, unter dem er regieren möchte, verrät Höppner in ihrem Buch „Was kommt nach der Queen?“. Zur Auswahl gibt es demnach: Charles, Philip, Arthur und George. Der 70-Jährige steht momentan insgesamt 19 Wohltätigkeitsorganisationen vor. Über 500 Auftritte soll er im Jahr 2017 absolviert haben, davon etwa 170 im Ausland. Seine erste Auslandsreise in offizieller Mission führte Charles im Alter von fünf Jahren nach Malta. Seit 1969 hat er bereits 44 der 53 Commonwealth-Länder bereist.

Ein royaler Künstler

Prinz Charles spielt Cello, Trompete und Klavier, heißt es. Und der zukünftige König malt gerne, seine Aquarellbilder können Fans auch erstehen, einige tausend Euro muss man dafür aber ausgeben. Die Seite „news.artnet.com“ berichtete 2016, dass Charles geschätzt bereits über 6 Millionen Euro mit seinen Kunstwerken eingenommen haben könnte. Mit „The Old Man of Lochnagar“ hat der 70-Jährige zudem bereits ein Kinderbuch geschrieben, das angeblich auf den Geschichten basiert, die er seinen jüngeren Brüdern Andrew und Edward als Kinder erzählt hat. Auch über Ökologie und Nachhaltigkeit hat er bereits zwei Werke verfasst.

Prinz Charles hasst Selfies

Was das Geburtstagskind nicht leiden kann, sind offenbar Menschen, die ihm bei offiziellen Anlässen ihr Smartphone ins Gesicht halten. Der Regisseur der BBC-Doku zu seinem 70. Geburtstag, John Bridcut, erklärte laut „Vanity Fair“: „Ich habe gehört, wie er zu Leuten sagte: ‚Ich versuche, mit Selfies aufzuhören.'“

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