Halle Berry: So wichtig sind afroamerikanische Vorbilder

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Halle Berry stellt die Wichtigkeit von Diversität in der TV- und Filmbranche heraus.
Die ‚Catwoman‘-Darstellerin war schon als Kind von der Kinowelt fasziniert, fand dort jedoch kaum Frauen, die wie sie aussahen. „Ich hatte wirklich Schwierigkeiten damit, Bilder von schwarzen Frauen oder Frauen zu finden, mit denen ich mich identifizieren konnte. Ich erinnere mich daran, früh Lena Horne in ‚Der Tänzer auf den Stufen‘ gesehen zu haben. Ich erinnere mich daran, Dorothy Dandridge in ‚Carmen Jones‘ gesehen zu haben. Und ein wenig später sah ich Diahann Carooll in ‚Julia‘“, zählt die 54-Jährige auf.

Besonders letztere habe sie fasziniert. „Diahann Carroll als Star einer Serie zu sehen, in der sie eine Mutter spielt, die Krankenschwester und gebildet und wunderschön war, hat mich einfach geprägt und mir wurde klar, dass ich einen Wert hatte“, schildert Halle. „Ich konnte jede Woche zu ihr aufblicken; eine Frau, die so aussah wie ich sein wollte, wenn ich erwachsen war.“

Die Schauspielerin macht ihre Herkunft zum großen Teil dafür verantwortlich, ihre Vorbilder auf der Leinwand gesucht zu haben. „Ich war ein schwarzes Kind, das von einer weißen Frau großgezogen wurde, also hatte ich diese Bilder nicht in meinem Haushalt. Es wurde sehr, sehr wichtig für mich, sie im Fernsehen und durch Filme zu sehen“, erklärt sie in der neuen Dokumentation ‘American Masters: How It Feels to Be Free’.

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