Moderatorin Paula Lambert (47) findet es schwierig, wenn Leute in der Öffentlichkeit ein anderes Selbst zur Schau stellen. Das würde sich auf lange Sicht rächen.

"Nicht wertschöpfend"

Seit Jahren spricht die Moderatorin bei 'Paula kommt' offen über Sex und wie besonders Frauen den Mut haben sollten, ihre Wünsche vorzutragen, damit auch sie mehr Freude am Liebesspiel haben. Aber für die gebürtige Münchnerin sollte die Offenheit nicht nur auf den Sex beschränkt sein. Auch sonst im Leben wäre es besser, so authentisch wie möglich zu sein. "Ich halte auch gar nichts davon, zwei Personen zu erschaffen – eine öffentliche und eine private", betonte der Fernsehstar im Gespräch mit 't-online'. "Draußen bist du die große Partymaus, tust so, als würdest du am liebsten bis zum Schluss bleiben und in Wahrheit bist du melancholisch und depressiv. Das ist nicht sehr wertschöpfend."

Paula Lambert will Niederlagen mit Humor sehen

Dazu gehört es auch, souverän damit umzugehen, wenn mal etwas nicht so gut gelingt. Scheitern sei gar nicht so schlimm, wenn man mit der richtigen Einstellung rangeht. "Es ist wichtig, die eigenen Niederlagen mit Humor zu betrachten", gab Paula Lambert gegenüber 'Brigitte' zu bedenken. "Wichtig ist schließlich nur, dass man aufsteht, sich den Staub abklopft und sagt 'Wieder was gelernt, weiter geht's'. Dann ist eigentlich keine Niederlage bedrohlich. "Das könnte doch ein guter Vorsatz für 2022 werden – Paula Lambert, die sogar einen Podcast mit dem Titel 'Podcast des Scheiterns' hat, würde es freuen.

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