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Promis über Trumps Skandal-Video: „Wir sind keine Gummipuppen“

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Probleme, die Frauen im Wahlkampf auf seine Seite zu ziehen, hatte Donald Trump (70) von Anfang an. Jetzt ist ein Tape aus dem Jahr 2005 aufgetaucht, das ihm bei dieser Wählergruppe den Rest geben könnte. Darauf zu hören ist ein Gespräch zwischen Trump und dem Moderator Billy Bush (44). Inhalt des Gesprächs, von dem die Männer offenbar nicht wussten, dass es aufgezeichnet wird: Trumps vergeblicher Versuch, eine verheiratete Frau ins Bett zu kriegen. „Ich habe sie angemacht, bin aber gescheitert. Ich gebe es zu.“ Er habe versucht, Sex mit ihr zu haben, sagte er. In dem etwa dreiminütigen Gespräch, das die „Washington Post“ nun veröffentlichte, benutzt Trump gehäuft abschätzige Worte Frauen gegenüber.

Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner erklärte in dem Video weiter: „Ich stehe automatisch auf schöne Frauen, ich küsse sie einfach. Es ist wie bei einem Magneten. Ich küsse sie. Ich warte nicht ab.“ Wenn man berühmt sei, sei das kein Problem. „Wenn du ein Star bist, dann lassen sie dich.“ Auch wo er Frauen überall hinfassen kann, führte der zu diesem Zeitpunkt gerade frisch mit seiner heutigen Frau Melania (46) verheiratete Trump dann aus. Die Entrüstung über das Video ist natürlich groß…

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„Wir sind keine Gummipuppen“

„Ladys, wir sind keine Wegwerf-Gummipuppen zum Vergnügen reicher Männer“, twitterte Sängerin Cher (70) beispielsweise. Dann schreibt sie, dass sie auch schon fürchterliche Erlebnisse mit „bedeutenden, reichen“ Filmproduzenten gehabt hätte… Sängerin und Schauspielerin Emmy Rossum (30) ergänzt: „Donald Trump denkt, ‚wenn du ein Star bist‘, kannst du alles mit Frauen machen? Na ja, du kannst mich nicht dazu bringen, dich zu wählen“ – und schickte gleich noch eine wüste Beleidigung hinterher. Comedian Chelsea Handler (41) plädiert gar dafür, Trump einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen – damit er rausfinden kann, wie es ist, „auf der anderen Seite von ihm“ zu stehen.

Für Regisseur Judd Apatow (48) steht fest, dass Trump nun gezeigt hätte, was für ein „Lügner“ er ist. Schauspieler Billy Eichner (38) bezeichnete Trump als „Monster“ und seine Taten als „sexuelle Übergriffe“. Und Jeb Bush (63), selbst prominenter Politiker in der Republikanischen Partei und der Bruder des ehemaligen Präsidenten George W. Bush, twitterte: „Als Großvater von zwei kostbaren Mädchen denke ich, dass keine Entschuldigung ausreicht, um Donald Trumps verwerfliche Kommentare über Frauen wieder gutzumachen.“

Donald Trump versucht es dennoch und hat sich inzwischen für seine obszönen Kommentare entschuldigt. Er hätte nie gesagt, dass er ein perfekter Mensch sei, so seine Reaktion auf das Video. „Ich habe einige Dinge gesagt, die ich bereue. Die Aussagen, die jetzt auf diesem Video veröffentlicht wurden, das über zehn Jahre alt ist, gehören dazu.“

(hub/spot)

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