Steven Soderbergh hat den Mangel an Sex in Superheldenfilmen kritisiert.
Der 59-jährige Regisseur hat verraten, dass er sich wahrscheinlich nicht in das Superhelden-Genre wagen wird. Grund dafür ist, dass ihm die Handlung dieser Filme meist zu wenig Liebe und Intimität aufweist. Er gibt auch zu, dass die geschlechtslose Natur der Charaktere ihn verwirre.

Im Gespräch mit ‚The Daily Beast‘ sagte Steven, der auch schon ‚Erin Brockovich‘ und ‚Magic Mike‘ inszenierte: „Für mich, um die Welt zu verstehen und wie man das Schreiben der Geschichte und der Charaktere überwacht – abgesehen von der Tatsache, dass ich die Zeit manipulieren und der Schwerkraft trotzen und Strahlen aus meinen Fingern schießen kann – gibt es keinen Sex. Niemand ist intim. Ich weiß nicht, wie ich den Leuten sagen soll, wie sie sich in einer Welt verhalten sollen, in der es das nicht gibt.“ Für ihn ist es unrealistisch, dass Helden scheinbar nie in intime Situationen kommen. Außerdem verwirrt es ihn, wie Helden überhaupt ihren Lebensunterhalt finanzieren können. „Das Fantasy-Spektakel-Universum beinhaltet, soweit ich das beurteilen kann, normalerweise nicht viel Sex und auch Dinge wie: Wer bezahlt diese Leute? Für wen arbeiten sie? Wie kommt dieser Job zustande?“ Klingt so, als halte sich Soderbergh auch in Zukunft von Superhelden und ihren jungfräulichen Abenteuern fern.

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