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Wegen Brexit: Jamie Oliver schließt sechs Restaurants

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Jamie Oliver (41, „Jamies Wohlfühlküche“) war immer gegen den Brexit, doch das britische Volk hatte im vergangenen Jahr für den EU-Austritt Großbritanniens gestimmt. Nun zieht der britische Star-Koch erste Konsequenzen. Oliver schließt Ende März sechs Restaurants seiner „Jamie’s Italian“-Kette. „Wie jeder Gastronom weiß, ist es seit dem Brexit ein schwieriges Business, der Druck und die Unsicherheit haben weiter zugenommen“, teilte Simon Blagden, der Chef der Restaurant-Kette, mit.

Oliver prognostizierte bereits kurz nach dem Votum für den Brexit, dass der Abschied aus der EU teuer werde. „Fünf holprige Jahre“ stünden bevor. Zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der TV-Koch jedoch noch kämpferisch. Er wolle nun die Ärmel hochkrempeln und noch härter arbeiten. Ganz aufgegangen ist sein Plan aber wohl nicht. Seine Läden in Aberdeen, Exeter, Cheltenham, Richmond, Tunbridge Wells und Ludgate Hill, in der Nähe der berühmten St. Paul’s Cathedral, sollen geschlossen werden.

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Von der Maßnahme seien 120 Angestellte betroffen, diese sollen jedoch einen Job in einer der anderen Italian-Restaurants bekommen. Denn Oliver besitzt in Großbritannien noch 36 weitere Läden, die zur Kette gehören. Zudem besitzt er im Ausland ebenfalls 36 Restaurants. Der Brexit ist aber wohl nicht der einzige Grund für die Schließung der Restaurants. „Um profitabel arbeiten zu können, brauchen wir 3000 Gäste pro Woche in jedem Restaurant“, rechnet Kettenchef Blagden vor. Das sei in den sechs Läden nicht der Fall gewesen.

(hom/spot)

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