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Alicia Vikander kritisiert Rollenangebote für Frauen

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Demnächst wird die schwedische Schauspielerin Alicia Vikander (29, „Ex Machina“) in die Rolle von Powerfrau Lara Croft aus „Tomb Raider“ schlüpfen (Kinostart: 15. März). Auch einen Oscar kann die 29-Jährige bereits vorweisen. Doch obwohl sie aktuell dick im Hollywood-Geschäft ist, blickt sie über ihre persönliche Lage hinweg und bemängelt, dass es insgesamt immer noch viel zu wenige Jobs und starke Rollen für Frauen in der Traumfabrik gibt. Das sagte sie laut der britischen Seite „Daily Mail“ bei der Verleihung der Nordic Honorary Dragon Awards in ihrer Heimatstadt Göteborg in Schweden.

Als sie dort einen Preis überreicht bekam, nahm sie sich in ihrer Dankesrede die Filmindustrie zur Brust und sagte, dass sie bislang nur in „dreieinhalb Filmen“ mit einer starken Frauenrolle vor und einer starken Regisseurin hinter der Kamera mitgewirkt habe – und das, obwohl sie bereits 22 Streifen in ihrer Filmografie vorzuweisen hat. Zu oft müsse eine Powerfrau zudem ausschließlich mit, beziehungsweise gegen männliche Parts agieren. „Ich habe vier Hauptrollen hintereinander gespielt und dabei nicht eine einzige Szene mit einer anderen Frau gehabt“, so Vikander kritisch.

Das müsse sich dringend ändern, schloss sie ihre beeindruckende Rede ab. „Wir haben realisiert, dass nicht nur Platz für lediglich eine Frau ist. Wir sind Schwestern, keine Kontrahentinnen. Und mit Schwesternschaft kommt Spielfreude und Kreativität.“

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