Ethan Hawke: Weniger ist mehr

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Verlierer des Tages

Ethan Hawke will mit seinem Job nur seine "Rechnungen zahlen".
Der Schauspieler erklärt, dass er Filmrollen nicht wegen des Geldes annimmt und zufrieden damit ist, einen "bürgerlichen Lebensstil" zu haben. Damit unterscheide er sich jedoch von vielen seiner Kollegen in Hollywood. "Ich habe [Regisseur] Paul Schrader gefragt, wieso so viele in seiner Generation – Scorsese, Pacino, Hackman, Dustin Hoffman, Nicholson, De Niro – nicht mehr die gleiche Arbeit machen wie damals in den 70ern. Ist es, weil die Kultur nichts mehr davon will? Sind sie mittlerweile gelangweilt davon? Und seine Antwort war sehr überraschend für mich. Er sagte ‚Der bürgerliche Lebensstil ist nicht genug.‘ Und für mich war ein bürgerlicher Lebensstil am Ende immer genug", enthüllt der ‚Before Sunrise‘-Darsteller.

Er habe kein Problem damit, nur bescheidene Besitztümer sein Eigen zu nennen: "Ich musste zum Beispiel meine Arztrechnungen bezahlen und meine Kinder zur Schule bringen – aber ich brauche keine drei Paar Schuhe. Ein Paar Schuhe reicht. Und ich brauche nicht mehr Schlafzimmer. Ich brauche keine Schlafzimmer für fiktive Hausgäste, die gar nicht kommen."

Der 47-Jährige zeigt sich bekümmert über den Wandel in der Entertainment-Branche, der sich über die letzten Jahrzehnte ereignet hat. "Erinnert ihr euch daran, wie Jim Morrison rasend vor Wut wurde, als die Plattenfirma ohne seine Erlaubnis einen Doors-Song für Werbung benutzt hat? Und jetzt macht Dylan Werbung. Das große Geschäft hat alles so komplett gefressen, dass die Idee des Widerstands Leute zum Lachen bringt. Es ist wirklich seltsam", sagt der Star gegenüber dem amerikanischen ‚GQ‘-Magazin.

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