The Who: Fischerei und #MeToo

The Who: Fischerei und #MeToo

Das neue Album von The Who handelt von aktuellen Themen wie der #MeToo-Problematik.
Der Gitarrist der legendären Rockband, Pete Townshend, enthüllte zusammen mit Frontmann Roger Daltrey bereits die ersten Songs des neuen Albums, die von wichtigen Themen wie sexueller Belästigung, Armut, Obdachlosigkeit und der Notlage von Fischersleuten handeln. Musiker Townshend verriet außerdem in einem Gespräch mit ‚Absolute Radio‘, dass The Who offen für neue Gitarrenspieler sind und sich wünschen, einen Rapper oder eine weibliche Sängerin mit an Bord zu holen. Er sagte weiter: "Wir sind schon zu zwei Dritteln durch. Ich denke, dass es ein sehr gutes Album sein wird. Es beinhaltet echt ein paar coole Songs. Sie sind aktuell und behandeln wichtige Themen. Es geht um die Fischerei, Armut und die #MeToo-Thematik. Alles aktuell eben."

Mitgründer der Band Roger Daltrey ist sehr beeindruckt von den Songs seines Bandkollegen und erzählte dem Radiosender, es habe sehr viel "Spaß" gemacht, mit neuen Stilen und Klängen zu "experimentieren". Auf die Frage, wie es sich anfühlt, seit über sechs Jahrzehnten im Musikgeschäft zu sein, antwortete der 75-Jährige: "Es ist einfach, wir sind beide total taub. Also spielen wir nicht mehr laut, sondern gut! Also um ehrlich zu sein, musikalisch gesehen sind wir besser als je zuvor. Wir können John und Keith nicht ersetzen, aber Zac Starkey wird der nächstbeste Keith Moon-Schlagzeuger sein." Daltrey, der den Kampf mit seiner Taubheit in der Vergangenheit schon öffentlich gemacht hatte, arbeitet heute mithilfe des Lippenlesens und erklärte, er würde es sogar riskieren, seine Stimme zu verlieren, wenn er aufhören würde, zu singen.

Am 6. Juli werden The Who mit ihrer neuen Musik im Rahmen der ‚Moving On!‘-Tour in der SSE Arena im Londoner Stadtteil Wembley zu sehen sein.