Thomas Müller zur Akte Mesut Özil

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Thomas Müller äußert sich zur Debatte um Mesut Özil.
Der FC Arsenal-Star war zuletzt aufgrund seiner Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seiner heftigen Attacke gegen den DFB ständig in den Schlagzeilen. Er verspüre ein "Gefühl von Rassismus und Respektlosigkeit" ihm gegenüber, weshalb er sich gezwungen sehe, seinen Posten als Nationalspieler aufzugeben, so Özil. Nun hat sich erstmals Thomas Müller in die Diskussion eingeschaltet. "Es ist die Entscheidung jedes einzelnen Spielers. Die Gründe muss man für sich selbst suchen, und die hat er dann auch gefunden. Diese Entscheidung akzeptieren wir natürlich", sagte er bei einer Presserunde im FC Bayern München-Trainingslager zum Nationalmannschafts-Aus des 29-Jährigen.

Die aktuelle Debatte werde "von außen befeuert", erklärte Müller. "Sicherlich haben die Protagonisten auch keine glückliche Rolle abgegeben – egal ob aufseiten des Verbandes oder die Spieler selbst." Ganz deutlich stellte er jedoch klar: "Für uns Spieler war das Thema nie so stark, wie es gemacht wurde. Wir sollten die Diskussion endlich beenden. Von Rassismus im Sport und in der Nationalmannschaft kann keine Rede sein." Trotzdem sei es "alarmierend", dass "wir so ein Thema – auch beim Merkel/Seehofer-Zwist – genüsslich ausbreiten und uns dann wundern, dass die Gesellschaft gespalten ist und wir einen Scherbenhaufen haben." Laut dem 28-Jährige werde stets versucht, "Störfeuer zu finden und breit zu treten."

An Kritik an seiner sportlerischen Leistung habe er kein Problem, erklärte Müller. "Aber wenn es um gesellschaftliche Themen geht, da krieg‘ ich einen Vogel, wenn wir uns selbst zerfleischen und uns am Ende wundern, dass es überall nur noch Aua macht."

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