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Todesdrama um Rose McGowans Ex-Managerin

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Die Produzentin Jill Messick (1967-2018) ist am Mittwoch im Alter von 50 Jahren gestorben, wie ihre Familie der US-Zeitung „The Hollywood Reporter“ bestätigte. Sie habe viele Jahre an Depressionen gelitten, heißt es. Messick arbeitete von 1997 bis 2003 bei Miramax in der Produktionsleitung und war im Januar 1997 die Managerin von Rose McGowan (44, „Charmed“). McGowan behauptet, zu dieser Zeit von Harvey Weinstein (65) vergewaltigt worden zu sein.

Nach Messicks Suizid erklärte die Familie in einem Statement, dass diese „schikaniert“ worden sei, nachdem sie in den Weinstein-McGowan-Fall hineingezogen worden sei. Weinsteins Anwalt hatte vor Kurzem eine E-Mail veröffentlicht, die angeblich von Messick stammt und mit der er seinen Mandanten zu verteidigen versucht. Zudem erklärten die Hinterbliebenen der Produzentin: „In den vergangenen Monaten sind viele Frauen mit Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein an die Öffentlichkeit gegangen, darunter auch Rose McGowan, die wiederholt mit der Presse gesprochen und nicht nur gegen ihren mutmaßlichen Angreifer, sondern auch gegen viele andere ausgeteilt hat.“ Eine von ihnen sei Jill gewesen, die trotz der „verleumderischen Äußerungen“ gegen sie still gehalten habe, so ihre Familie, aus Angst denjenigen zu schaden, die die Wahrheit sagten.

„Kollateralschaden in einer bereits entsetzlichen Geschichte“

Mit den jüngsten Interviews rund um Rose McGowans Buch „Brave“ seien neue Geschichten über Messick aufgekommen, beklagen ihre Angehörigen. Die ständige Aufmerksamkeit der Presse habe demnach dazu geführt, dass Harvey Weinstein zwei Dokumente veröffentlichte. Eines davon sei eine E-Mail von Messick gewesen, die sie auf Weinsteins Bitte hin geschrieben habe – Monate, bevor der Skandal um diesen ins Rollen gekommen sei. Darin habe sie den Vorfall aus dem Jahr 1997 beschrieben, wie sie sich daran erinnerte. Weinstein habe diese Mail nun ohne ihr Einverständnis veröffentlicht.

Alles zusammen sei für Messick „verheerend“ gewesen, heißt es in dem Statement. „Es hat sie gebrochen.“ Sie sei zu einem „Kollateralschaden in einer bereits entsetzlichen Geschichte“ geworden. Dabei sei es Messick gewesen, die die erste war, die sich nach dem Vorfall 1997 für McGowan eingesetzt habe, in dem sie ihre Vorgesetzten informiert habe…

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